30. März, 2002 - Ziggy's - Winston - Salem, NC - USA


Das war mein zweites Manowar Konzert, aber das erste bei dem ich in der Lage war mich zurückzulehnen und zu geniessen (dank des einmaligen stufigen Designs von Ziggy's Tanzfläche. Ich bin früh angekommen, begleitet von meinem Besten Freund Chad und seiner Frau, der Prinzessin der Finsternis, Heather. Wir hatten Gelegenheit mit anderen Fans zu quatschen, während wir draussen unter einem kleinen Zelt im Regen warteten, und die Atmosphäre schien reif für einen großartigen Abend des Metal. Wir wuselten uns in den Club und nahmen unsere Plätze am zweiten Tanzflur ein. Wir saßen an dem Geländer auf Barhockern und waren dennoch nur 40 Fuß von der Bühne entfernt. Der erste Punkt unserer Tagesplanung war erreicht, gute Plätze, und so warteten wir darauf, daß der Spaß losgeht.

Nach einer kurzen Verzögerung kamen die Jungs der Vorband Havock Hate (sorry falls ich euren Namen falsch geschrieben habe, Jungs) mit manischer Wut auf die Bühne. Ich hatte nie zuvor von ihnen gehört aber es war leicht zu erkennen, daß sie ihre Wurzeln in der Thrash Metal Szene der späten 80er bzw. der frühen 90er hatten. Sie haben ein gutes Set gespielt, ein wenig fad für meinen Geschmack, aber sie haben es gut hinbekommen den Rest des halbvollen Clubs zu unterhalten.

Die nächste Band waren Usurper, und wie meine Mutter mir immer sagte, wenn du nichts nettes über jemanden sagen kannst, sag besser nichts. Also werde ich lediglich sagen, daß sie nicht nach meinem Geschmack waren, aber der Rest der Mosher schien sie zu mögen.

Die Menge war in Ekstase wartend auf die KINGS OF METAL, und wir begannen HAIL AND KILL zu singen bis die Band die Bühne einnahm. Manowar begannen mit ihrer Hymne MANOWAR, und das war der Punkt an dem der Abend richtig begann für mich zu "verschwimmen". Ich hob sofort meine Faust hoch und begann die Texte mitzuschreien. Eric bewies sofort, daß er immer noch ein Bühnenmagier ist wie üblich, er benutze die gesamte Bühnenfläche, von einer Seite zur anderen rennend um die Masse während des ersten Songs zum Kochen zu bringen.

Manowar gingen über zum Song "Blood of my Enemies", und das ist wo Chad und ich die Kontrolle verloren. Glücklicherweise war die Prinzessin des Bösen da um uns davor zu bewahren in einer Kampf-Lust-Ekstase von den Geländern in die Menge zu springen. Während Blood bemerkte ich, daß Eric versuchte unsere schüchterne kleine Prinzessin dazu zu kriegen, ihm ihre Titten zu zeigen, und sogar nach dem Ansporn von mir und ihrem Mann, lehnte sie ab (es war ihre erste Show, also gaben wir Ruhe). Joey und Karl mischten alles auf während "Sting of the Bumblebee", die Menge benahm sich als würden sie gleich randalieren. Karl zockte seine Solos perfekt und bewies, daß er die beste Wahl für Manowar an der Gitarre war. Was kann man über Scott Columbus, dem Kriegsherrn der Felle, sagen... er herrschte über seine Domäne mit eisernem Griff, und war technisch einwandfrei.

Der Rest des Sets bestand aus POWER, KILL WITH POWER, HAIL AND KILL, HEART OF STEEL, (dem neuen Song) WARRIORS OF THE WORLD, METAL WARRIORS, KINGS OF METAL, OUTLAW, FIGHTING THE WORLD.

Die Zugabe war spektakulär und BLEW OUR SPEAKERS... BLACK WIND FIRE AND STEEL. Heather, Chad und ich waren völlig fertig, tropfend vor Schweiß, und verflucht taten unsere Körper weh. Als die Outro-Musik spielte umarmten wir uns wie Krieger, die einen Zusammenstoß mit Göttern überlebt haben, wir hatten gelebt um zu sehen wie Manowar NORTH CAROLINA übernehmen. Etwas auf das wir 15 Jahre gewartet hatten um es zu sehen.

Der Abend war super, die Musik war kristallklar und hämmernd, und auf dem Weg musste ich einfach mehrere Male Augenkontakt mit meinem Idol suchen. Ich denke Eric wußte, daß ich ein Leben frei von falschem Stolz gelebt hatte. Danke, daß ich hier Gelegenheit bekam mich zu äussern. TOD DEM FALSCHEN METAL!

Einer der Hoffnungsvollen,

Zane A Johnson





Meine Herren,

Ich war auf der Show in Winston Salem am 30. März, mein Name ist Sorrow. Ihr werdet euch warscheinlich nicht an das Mädchen mit der Krone erinnern, das euch nur aus Distanz anbeten konnte. Ich fing vor zirka 3 1/2 Jahren an Manowar zu hören, als ich meinen Mann traf. All diese Zeit habe ich gesagt, daß ihr nicht die beste Band der Welt seid, wie es alle Brothers of Metal dachten. Ich dachte es könne nicht sein, daß ein Mann soviel Power und Soul hat, wie ich es bei euer Musik empfand ohne ein bischen Beitun von Studio Effekten und genialen Technikern, die das alles noch verstärken. Und nun kann ich nicht fassen, wie falsch ich damit lag. Ich stand in Ehrfurcht da und sah eure Show. Ich hatte Recht, kein Mann könnte so singen wie es mein Herr Eric tat. Du bist kein Mensch, sondern ein Gott. Ohne die anderen außer Acht zu lassen, denn ihr seid alle Götter. Aber du Eric hast etwas in mir gerührt was bisher kein anderer vermochte. DU hast meine Seele erschüttert und meinen Geist verwirrt. Ich bin Mutter von vier Kindern und fühle mich die meiste Zeit soviel älter als ich eigentlich bin. Doch ich stand da mit diesem veränderten Teil meines Ich. Ich fühlte mich schön und jung und so voller Leben, getauft von deiner reinen ehrfuchterregenden Stimme. Ich kann es nicht erwarten euch wieder zu sehen und ich hasse es zu sagen, daß ich mich jetzt ein wenig weniger darauf freue Virgin Steele in zwei Monaten zu sehen. Ich hoffe ihr bekommt das, und versteht daß ich kein schwachköpfiger Groupie bin. Aber ich würde euch die Füße küssen wenn sich die Gelegenheit ergäbe.

Wartend,
Sorrow





Ich wollte mich nur bedanken, daß ihr Samstag Nacht in NC gespielt habt. Ich bin rund 600 Meilen gefahren um euch Jungs zu sehen und ich habe es genossen. Ihr seid wahrhaftig die beste Band der Welt. Ich kaufte mir BATTLE HYMNS als es 82 auf LP erschien und bin seit dem ein treuer Fan. Ihr seid der Grund warum ich begann Bass zu spielen und warum ich es weiterhin tue. Danke nochmals, daß ihr eure Musik mit uns teilt. Beste Wünsche.

Bill Young





Ich kam etwa um 6.30 bei Ziggy`s an und sah eine kleine Gruppe von Leuten die an der Tür warteten. Ich parkte und stellte mich zu dem kleinen Grüppchen als es anfing zu regnen. Ein Mann aus dem Club kam mit einem Zelt heraus und ich und ein Mädel aus der Gruppe halfen ihm es aufzubauen. Ich fragte ob es erlaubt sei eine Kamera mit hinein zu nehmen und wurde auf ein Schild verwiesen auf dem stand "Keine Kameras". Nur kleine oder Einwegkameras dürften benutzt werden.

Also packte ich meine grosse Canon AE-1 Kamera wieder in den Kofferraum. Obwohl ich mehr als nur ein wenig verärgert war, schloss ich mich wieder der kleinen Gruppe an und wir begannen über Manowar und Heavy Metal Themen zu Quatschen. Zwei Mädels kamen aus New Jersey um die Show zu sehen und planten nach der Show nach Baltimore zu fliegen um die nächste zu sehen. Auch andere kamen von weit her, wie zum Beispiel aus South Carolina, Virginia und ein Hardcore Manowar Fan kam sogar aus Florida.

Als ich den Geschichten lauschte und den Enthusiasmius sah, den die Gruppe austrahlte, welche inzwischen auf ca. 20 Personan angewachsen war, da begriff ich, daß ich wenigstens nicht der einzige bin der sich so lange so stark um Manowar gekümmert hat. Meine Enttäuschung über den Fotoapparat verblasste und ich akzeptierte die Tatsache, daß ich immer noch im Begriff war Manowar live zu sehen.

Im Alter von 52 Jahren war ich der "alte Mann" der Gruppe und dennoch fühlte ich mich richtig zuhause mit den anderen Headbangern und fügte einige meiner eigenen Manowar-Geschichten hinzu, inklusive der Tatsache, daß ich ein Web Warrior of The Week Ende Dezember 2001 war und mein Bild mit dem Porno-Star Devon immer noch in den Archiven der Web Warriors ist.

Schliesslich war es so weit um reingelassen zu werden und einer der jungen Männer hinter mir flüsterte mir zu "Ich kann es wirklich nicht glauben, daß ich Manowar live sehen werde!". Ich nickte und sagte nichts, obwohl ich mich genauso fühlte, denn ich selbst wartete 20 Jahre darauf.

Endlich waren wir drin und das Konzert began. Havochate kamen raus und legten eine nette Schaustellung an höchst kraftvollen Power Metal hin. Dann war Usurper an der Reihe. Obwohl sie hart und mit Enthusiasmus gespielt haben, konnte sich die Menge von ca. 250 Leuten einfach nicht für sie erwärmen. Ich glaube es war so, weil ihr Vocalist ein Death Metal Sänger war. In aller Fairness bezüglich Usurper, denke ich daß Fans von Manowar das falsche Publikum für sie sind.

Dann waren Manowar an der Reihe. Joey eröffnete mit dem klassischen Orson Welles - Intro und ging direkt in den Song "Manowar" über. Der Sound durchbrach die Schallmauer und die Intensität war elektrisch. "Kings Of Metal", "Heart Of Steel", "Haill And Kill" und verschiedene andere Klassiker sanken auf uns herab mit der mächtigen Macht eines elektronisches Wirbelwindes. Sie beendeten ihren akkustischen Angriff mit dem neuen "Warriors Of The World United" und kamen zurück für eine Zugabe während der sie "Black Wind, Fire and Steele" vorgetragen haben. Nun, der Basic Set ging ungefähr eine Stunde lang und die Zugabe enthielt einen Song.

Michael McCurry
The Ancient Headbanger



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