Hinter den Kulissen des Ringfestes - am 17. August


Während die Crew von Manowar die Bühne aufgebaut hat, fand irgendwo in Deutschland ein gutes Beispiel für die Manowar Brüderschaft statt: Manowar Fans aus unterschiedlichen Ländern, die sich nie vorher getroffen haben ausser durch das Internet im Offiziellen Manowar Fanchat (zu finden im WWWWzine), bereiteten ein Treffen vor um zusammen zu dem Konzert zu gehen. Lest über ihre Erlebnisse, die Photos zeigen, welch fantastische Zeit sie hatten.




von links nach rechts: Lady J - Catwitch - Taissa - KingMetal



HAIL TO ALL BROTHERS AND SISTERS OF TRUE METAL!!!!

Manowar Konzert am 17.8.2002 auf dem Ringfest in Köln.

Voller Vorfreude darauf, meine Gods of Metall endlich einmal live zu sehen, trieb ich mich eine Woche davor auf den verschiedenen Manowar-Homepages rum, um vielleicht etwas neues zu erfahren und – um mich noch so richtig aufzugeilen, dass es bald soweit ist. So bin ich dann mehr durch Zufall in den Manowar Chat gelandet, ich DAU hab das zwar vorher schon mal irgendwann probiert, hatte aber nicht geklappt. An diesem einsamen Abend vor dem PC war mir mein Glück dann hold – mein Gehirn funktionierte und drin war ich. Tja – nur ich. Nobody else was there. Ein Kumpel, mit dem ich gerade über ICQ chattete, riet mir, einfach eine Weile drinzubleiben, in solchen Chat-Rooms bleibe man nicht lange allein. Und siehe da, bald wurde ich mit einem freundlichen HAIL, CAT begrüßt. HAIL Cat, na, da hab ich mich ja direkt wohl gefühlt. Die sprachen ja meine Sprache! Schnell entbrannte eine Diskussion über Manowar, ihre Songs und den nächsten Samstag, den Auftritt auf der Viva-Bühne. Eine gewisse Lady-Jay aus Holland (Hail Mylady) sagte mir, dass sie auch in Köln sein werde – klasse, meinte ich, dann sehen wir uns ja dort in der ersten Reihe!

An diesem Abend wurde noch bis 1 Uhr gechattet, dann klinkte ich mich aus. Auch in den nächsten Tagen zog es mich immer wieder in den Chat-Room zurück – das ManoChat-Fieber hatte mich gepackt! Lady-Jay, Powerhead aus Berlin, und ich konnten nur noch an den nächsten Samstag in Köln denken... und erzählten jedem, der es (nicht) hören wollte, dass wir bald Manowar live sehen würden. Bis zwei Tage vor dem Konzert, also am Donnerstag, Lady-Jay sagte, dass sie am Samstag nun doch nicht nach Köln fahren konnte, da ihre Mitfahrgelegenheit nicht fahren würde, und Zugticket und Übernachtung in Köln natürlich ihren Geldbeutel sprengen würde. Ihr könnt Euch ja alle vorstellen, wie down sie war. L Und ich natürlich auch, da ich mich schon so gefreut hatte, sie kennenzulernen. Na, was macht man dann? War doch klar, dass ich ihr dann einfach angeboten habe, dass sie bei mir übernachten kann, hey, wozu sind Manowar-Fans denn da, wenn sie nicht zusammenhalten? Schnell war klar, dass die beste Möglichkeit wäre, wenn sie hin und zurück bis nach Roermond fährt; schon wurden Photos ausgetauscht und uns für Samstag, 12:25 Uhr, Bahnhof Roermond, verabredet. Tja, jetzt musste ich nur noch meinen Ehemann auf den (noch) unbekannten Besuch vorbereiten. J Und natürlich das Besucherzimmer besuchsbereit machen. Am Freitag abend wurde dann noch kurzerhand beschlossen, dass Kingmetal und Taissa uns in Roermond treffen würden, so brauchen wir uns in Köln nicht erst zu suchen und die beiden hätten dann auch jemand, der sich in Köln auskennt. Yo, gesagt, getan, am Samstag um 12:25 Uhr waren mein Mann und ich dann also am Bahnhof, um die drei zu treffen. Während wir auf den Zug von LadyJay warteten, wollte ich doch schon mal abchecken, ob King und Taissa schon da sind. Und schickt ich eine SMS, kam prompt eine SMS zurück, sie wären schon am Bahnhof. Ich drehte mich um, den da hinten stand so ein Pärchen, was mir vorher schon von weitem aufgefallen war, und tatsächlich, die beiden beugten sich über ein Handy. „HEEEEEEY, KIIIIIING, TAISSSAAAAA, is it you???“ Ja, sie warens. Da nun erstmal alle Unklarheiten beseitigt waren, konzentrierten wir uns wieder auf den Zug, der genau in dem Moment reinfuhr. Naja, Manowaria kann ja seine Augen nicht überall haben, Lady muss uns genau in dem Moment entwischt sein, als wir den vorderen Teil des Zuges abcheckten. Aber kein Problem, denn wir hatten sie ja umzingelt. Und natürlich lief sie King und Taissa direkt in die Arme. Dann ging es erst mal wieder nach Hause, aufwärmen (bzw. abkühlen) mit einem leckeren kalten Dimix. In unserer Bierlaune und voller Enthusiasmus haben wir dann, kreativ wie wir sind, noch ein Banner für Manowar entworfen, dazu musste eine alte Tischdecke und ein Goldglanzspray herhalten. „FANCHAT HAILS MANOWAR“ stand in goldenen Lettern geschrieben. Nachdem alle Fanchatmitglieder sich dort verewigt hatten und wir auch die Unterschriften von Powerhead, Wakatanka und Cameraeye gefälscht hatten J - von denen wir ja wussten, dass sie auch dabeisein würden - ging es dann Punkt 15:30 Uhr los Richtung Köln. Alles hatte wunderbar geklappt, direkt vor einer Haltestelle der Linie 19 haben wir noch zwei Parkplätze bekommen, und los gings. Natürlich mussten direkt die „Proviantsäcke“ erleichtert werden, und schon hatte jeder ein Bier (oder einen Wodka-Cola) in der Hand. Es war einfach fantastisch, wie super wir uns alle verstanden, obwohl wir uns zum ersten Mal gesehen haben. Naja, Manowarian eben. Verstehen sich blind! Natürlich wurde unser heiliges Banner prompt mit gutem Bier geweiht, denn wie soll eine Cat in einer ruckelnden Straßenbahn denn trinken ohne zu schlabbern?! Nachdem wir den Nachmittag an der RTL-Bühne verbracht haben, sind wir so gegen 19:00 Uhr rüber zur VIVA Bühne. Natürlich in ständigem Handy-Kontakt-Versuchen mit Power und Waka. Tatsächlich haben wir Waka noch vor dem Konzert getroffen. Wir drei Frauen haben uns dann kurz nach 20:00 Uhr nach vorne gekämpft – wir hatten uns doch geschworen, dass wir in der ersten Reihe stehen würden. Kurz vor dem Konzert haben wir dann Marjo gesehen und haben ihr unser geheiligtes Banner überreicht, damit sie es unseren Gods of Metal zeigt. J In der ersten Reihe – wo sonst? – sind wir dann auch auf Powerhead getroffen – many greetings to you mlp! – und so war der Chat dann auch (fast) vollständig (Cam, where have you been?).

Kurz nach 21:00 Uhr war es dann so weit, ENDLICH stürmten unsere Helden auf die Bühne und sofort machten sie sich daran, unsere Köpfe wegzublasen... MANOWAR, KINGS OF METAL, WARRIORS OF THE WORLD, HERZ AUS STAHL, KILL WITH POWER, HOUSE OF DEATH, STING OF THE BUMBLEBEE, BLACKWIND FIRE & STEEL – Es war gigantisch – nur leider viel zu kurz!!! Aber jetzt sind wir alle schon richtig heiss auf die Tour im Dezember und es werden jetzt schon Pläne gemacht, uns alle (spätestens) am 6. Dezember in Köln wiederzutreffen und nach dem Konzert noch richtig schön in meinen Geburtstag reinzufeiern.

Was soll ich euch sonst noch über den Auftritt erzählen? Ich denke, wie gigantisch Manowar war, habt ihr in den anderen Reviews schon lesen können, was soll man dazu noch sagen.

Man kann nur immer wieder betonen, was für eine fantastische Stimmung unter uns Fanchattern herrschte, und nicht nur da, sondern auch gerade in dem Gewühl direkt vor der Bühne. Egal, in welches Gesicht man blickte, vor, während oder nach dem Konzert, überall fand man sich selbst wieder, total happy, hier zu sein, Manowar zu sehen, dabei zu sein. Es ist schon gigantisch, wenn völlig unbekannte Männer unsere kleine LadyJay auf die Schulter nahmen, damit sie was sehen konnte; bei „Brothers everywhere raise your hands into the air“ alle um einen herum mit erhobener Faust standen, sich Hände fanden – alle im seeligen Einverständnis, was für eine Offenbarung dieses Konzert wieder einmal war.

Noch zu erwähnen ist Joey’s Ansprache, ich glaube, das ist neben Bass spielen und anderen sportlichen Aktivitäten seine liebste Freizeitbeschäftigung. Er versteht es wie kein anderer, die Manowarian einzuschwören und anzuheizen. Jetzt kann ich auch den Joey-Hipe verstehen. (Trotzdem, mein Fav ist immer noch Eric mit seiner gigantischen Stimme! J). Ein riesengroßes Dankeschön geht noch an Marjo und alle anderen, die uns so reichlich mit eiskaltem Wasser versorgt haben, der einzige Grund, warum wir überlebt haben. Ich habe noch nie erlebt, dass es abends um 21:00 Uhr immer noch so heiss sein kann! Nach dem Konzert trollten wir uns so langsam wieder in Richtung Treffpunkt. Total durchgeschwitzt und patschnass von dem kalten Wasser, das wir nicht nur getrunken, sondern nachher einfach nur noch über unseren Kopf geschüttet haben. (Ich kann euch sagen, bin jetzt noch erkältet!) Natürlich haben wir erst einmal geschwärmt, wie großartig das Konzert war, wie gigantisch Joeys Ansprache, wir alle haben Powerheads Saite von Joeys Bassgitarre bewundert, es wurden Photos gemacht, sich für den nächsten Tag im Chat verabredet, tja, und dann mussten wir uns leider trennen. Waka + Pleasureslave Richtung Duisburg, Taissa und Kingmetal Richtung Belgien und Holland, Powerhead Richtung Berlin, und uns Rest wieder zurück nach ManowarTown im Kreis Heinsberg. Nach einer erholsamen Dusche und einem Gutenachtdrink fanden wir kaum ein Ende, Lady Jay und ich, wir hatten uns noch so viel zu erzählen, aber schließlich haben wir das dann doch vertagt.

Der nächste Tag startete mit einem leckeren Frühstück mit frischen Croissants in der ähm Mittagssonne im Garten, wir beide immer noch mit verträumten und verzückten Gesichtsausdruck und dem Sound of Manowar in den Ohren. Um zwei Uhr nachmittags konnte man dann einen BMW beobachten, der mit laut dröhnender Musik und zwei verrückten Mädels, die in der vollsten Lautstärke so komische Worte wie „We’re the KINGS OF METAL...“ grölten, Richtung Roermonder Bahnhof fahren sehen. Natürlich war der Gig in Köln in der ganzen folgenden Woche DAS Hauptgespräch im Chat. Wer nicht da gewesen war, wollte alles darüber erfahren, und wer da gewesen war, wurde gnadenlos gelöchert!

Some last words to Lady Jay: Never seen a mama of 5 kids standing with a migraine in front row of a Heavy Metal concert. You are a really tough woman! Lots of hugs to you and your family!

Und noch ein paar letzte Worte, direkt an Manowar: Vielen Dank für all das, was ihr uns gebt, eure Musik, eure Power, just Manowar. Ihr habt es geschafft, so viele verschiedene Nationalitäten zu vereinen in true metal ManoWarriors! IHR gebt uns das Gefühl, einfach zusammen zu gehören. Schon in der kurzen Zeit sind die anderen Fan-Chatter für mich wie eine echte ManowarFamilie.

Special Hails to Powerhead, Kingmetal, Taissa, Wakatanka, DunkaPunk, Tailgunner, Makis, Mercedes, Eneko, Nuray and all other FanChatters around the world.

ManOWar, the ONLY war worth FIGHTING for!

Eure, Catwitch




von links nach rechts:
Taissa - Lady J - Wakatanka - Catwitch - Powerhead - KingMetal



HAIL TO ALL MY BROTHERS AND SISTERS!!!

Ich beginne meinen Report vor einigen Monaten - auf meiner Suche nach Neuigkeiten über das neue ManOwaR Album surfte ich im Internet und landete im Offiziellen MANOWAR Fanchat. Ich begann mit einigen Leuten zu chatten, die genauso verrückt waren wie ich und ebenso echte Heavy Metal Fans! Das war großartig. Wir sprachen über alles, aber am allermeisten über unsere Liebe zur Musik von Manowar, und wie es unsere Leben veränderte. Ich wurde ein häufiger Besucher und lernte viele andere Fans kennen. Es ist toll, mit anderen Fans aller Nationalitäten zu sprechen und zu wissen, dass wir mindestens eine Sache gemeinsam haben.... ManOwaR!! Als Manowars Auftritt am Ringfest in Köln angekündigt wurde, sprachen wir oft darüber, und einige von uns waren glücklich genug, dort hinzugehen. Ich war sehr aufgeregt, da die richtige Tour noch Monate weg war, war das meine Chance, die Kings of Metal zu sehen und zu hören, und nicht noch Monate warten zu müssen!

Eine Freundin von mir erklärte sich bereit, nach Köln zu fahren, und wir freuten uns wirklich darauf. Ich konnte den Samstag, den 17. August kaum erwarten.... Wir sprachen im Chat darüber und diejenigen, die dort sein würden, verabredeten, einander in Köln zu treffen. Wir tauschten unsere Handy-Nummern und Photos aus, so dass wir uns erkennen würden. Dann ein paar Tage vor der Show rief meine Freundin mich an, um mir zu sagen, dass sie leider nicht mitkommen konnte... Verdammt .. was nun? Ich MUSSTE doch dahin!! Als ich im Chat erzählte, dass ich nicht kommen könnte, hat mir meine Schwester Catwitch sofort angeboten, bei ihr zu übernachten, da sie in der Nähe von Köln wohnt, das war klasse! Nach einigen Überlegungen entschieden wir, dass sie mich in Roermond am Bahnhof abholen sollte. Mein holländischer Bruder Kingmetal würde unsere belgische Schwester Taissa in Antwerpen aufnehmen und uns dann auch in Roermond am Bahnhof treffen, das ist viel einfacher als sich in Köln im Gewühl zu suchen. Und so brachten mich mein Ehemann und meine 5 kleinen ManoWarriors zum Zug, alle total neidisch, da sie nicht mitkonnten .. dann noch 2 Stunden und 15 Minuten bis nach Roermond. Im Zug bekam ich die SMS-NACHRICHTEN, dass Catwitch und Kingmetal die Station erreicht hatten. 5 Minuten später kam auch ich dort an. Fast hätte ich Catwitch verpasst, aber ich lief genau auf King und Taissa zu und die hatten Cat schon gesehen. .. Es war wirklich super und auch ein bisschen komisch, diese „fremden“ Leute zum ersten Mal zu treffen, mit denen man die ganze Zeit gechattet hat. Komisch, Leute zu treffen, die man zum ersten Mal sieht und gleich das Gefühl zu haben, dass man sie schon seit Jahren kennt. Wir fuhren erst mal nach Catwitch, um dort was zu trinken und zu essen. Wir erzählten viel und freuten uns wirklich auf die Show an diesem Abend. Wir entschieden uns, ein Banner zu machen, auf dem steht: FANCHAT HAILS MANOWAR und unterschrieben alle mit unseren Nicknames. Diejenigen von uns, die wir in Köln treffen würden (Cameraeye, Wakatanka und Powerhead), würden keine Gelegenheit haben, selbst zu unterschreiben, und so unterschrieben wir für sie.. Einige Freunde von Cat kamen noch dazu, und wir fuhren nach Köln. Wir entschieden, dass wir zuerst Paradise Lost sehen würden, bevor wir zur Viva Stage rübergingen. Tja, Paradise Lost war nicht mein Ding, nicht sehr interessant .. und die Band, die danach dran war, fand ich wirklich schrecklich. Kingmetal und ich wunderten uns, wie Leute auf dieser Musik headbangen können ... anyway, wir versuchten ständig, Kontakt mit Powerhead zu bekommen. Das hat irgendwie nicht geklappt, wenn wir ihn erreichten, konnte er nicht uns finden, und wir konnten nicht ihn finden. Wir gingen zu Viva Bühne und versuchten noch einmal, Powerhead und Wakatanka zu erreichen. Zu dieser Zeit hatte ich eine riesige Migräne-Attacke, in diesem Gedränge und bei über 30°C. Mein Kopf brachte mich um, und ich fühlte mich total krank...

Wir versuchten noch mal Wakatanka zu erreichen, und sahen 20 Meter entfernt von uns jemanden an sein Handy gehen. Cat rief ihn und ich erkannte ihn von seinem Foto. Aber Powerhead oder Cameraeye konnten wir immer noch nicht finden, von Cam hatten wir auch keine Handy-Nummer. Ungefähr eine Stunde vor der Show hatte ich zwei Möglichkeiten: entweder hinten mit meinen Kopfschmerzen zu bleiben und was zu vermissen ODER mit denselben Kopfschmerzen vorne in der Menge eine geile Zeit zu haben .. hmmm sehr schwierige Wahl...

So kämpfte ich mir meinen Weg durch die Menge von Metalheads, dicht gefolgt von meinen Schwestern Cat und Taissa. Schließlich erreichten wir die ersten Reihen .. es war verdammt heiss .. es wurde gepuscht und gedrängt, jeder wollte in Front sein.... Ich bin früher schon auf Manowar Konzerten in der ersten Reihe gewesen, aber so schlimm wie hier war es nie! .. viele Leute wurden ohnmächtig, es war der Überlebenskampf der fittesten.. glücklicherweise teilten einige Leute ständig kaltes Wasser aus - das brauchten wir wirklich - anfangs trank ich es, aber nachher schüttete ich es mir einfach nur noch über den Kopf. Ich sah aus! Scheissegal, ich war schließlich da, um die KINGS zu sehen! *grin * Wir mussten lange warten, bis die Kings endlich kamen, aber wir wussten, dass würde es wert sein!.. Irgendjemand nahm mich auf die Schultern und ich versuchte, unser Banner rauszuhängen, aber ich merkte sofort, dass das nichts bringt in diesem Gedränge.. Dann sah ich Marjo und dachte, es wäre das beste, ihr das Banner zuzuwerfen, damit sie es den Kings of Metal zeigen würde.. . Sie sah mich an, und ich schrie ihr zu, dass ich LadyJay vom Chat sei, sie war sehr überrascht und erfreut, mich zu sehen. Gleichzeitig rief ein Typ in unserer Nähe schrie: HEY, ich bin Powerhead!! Es war großartig, endlich hatten wir uns gefunden. Wir begrüßten uns und waren alle total begeistert. Und dann ... der Augenblick auf den wir alle gewartet haben: ... AUS DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA.. ALL HAIL MANOWAR!!!! Wir drehten durch, standen wie eine einzige Familie zusammen und sangen und brüllten den Text des ersten Songs „MANOWAR“ mit; die Hände in der Luft. Es war fantastisch, dort zu stehen und dieses Gefühl der Einheit zu erleben.. all die wahren Metalfans, die ihre Liebe zum echten Heavy Metal teilen! Während der Show konnte es geschehen, dass ich mich umblickte und in ein Gesicht schaute, das ich nicht kannte, und wir würden unsere Hände in der Luft erheben, das Manowar-Sign machen und einfach Lächeln .. das Gefühl hatten, dass wir einander verstehen! Wir waren wirklich Geschwister dort, eine große Manowar-Familie - das kann man mit nichts vergleichen. Da waren Jungs, die ich nicht kannte und mir anboten, mich auf ihre Schultern zu nehmen, einer bat sogar seinen Freund, es zu tun, weil er es selbst nicht konnte. VIELEN DANK, Brüder! Ihr gabt mir die Möglichkeit, einige Teile der Show wirklich zu sehen! Einige von uns bildeten einen Kreis, um jemandem die Möglichkeit zu geben, etwas zu suchen, das ihm runtergefallen war. Er waren so glücklich, als er es gefunden hatte.. Die Show war natürlich etwas zu kurz.. ... Joey hielt eine Rede, wie nur er es kann *grin*, und ich denke, dass die meisten Menschen dort wirklich hofften, dass er verhaftet werden würde, so dass wir Kölns Polizei zeigen konnten: Niemand pisst Manowar oder ihre Fans an!...

Jedenfalls, nachdem Joey die Saiten seiner Bassgitarre gerissen hatte, war diese gigantische Show zu Ende und es wurde still auf dem Platz .. aber die Power und Macht von ManOwaR dröhnte noch wie Donner in unseren Seelen... Wir Verrückten aus dem Fanchat trafen uns wieder alle am Merchandise-Stand und redeten noch mehr darüber, wie gigantisch die Show war. Einige von uns wollten noch zum Hotel in dem Manowar wohnten, andere nicht, und so fuhren wir dann alle nach Hause. Nachdem wir uns versichert hatten, dass wir uns auf jeden Fall wieder treffen würden, trennten wir uns und fuhren nach Hause .. in meinem Fall zu Catwitch. Wir nahmen eine Dusche - glaubt mir, dass war nach all diesem Schwitzen wirklich nötig! *grin *

Am nächsten Morgen hatten wir ein fantastisches Frühstück - danke für die Yummie-Croissants - Cat! Die einzigst schlechte bestand darin, dass Cat einen Stitch of a bumblebee ehm, von einer Wespe *grin* gestochen wurde. Als Cat mich zum Bahnhof brachte, hörten wir Manowar verdammt laut (gibt es eine andere Möglichkeit?) und brüllten die Texte mit. Wir verabschiedeten uns, aber es war klar, dass wir uns wieder treffen würden! Und dann war ich wieder zu Hause.. und der Alltag hatte mich wieder .., aber die ManOwaR Hymnen klingelten noch in meinen Ohren ..... (oder lag das an meinem Walkman mit „Into Glory Ride“?!)

Ein ganz besonderes HAIL and Manowar und ihre Crew, Marjo, und allen jenen verrückten Brüdern und Schwestern aus dem offiziellen Manowar Fanchat!

ManOwaR, THAT’s the war we’re fighting for!
ManOwaR, the ONLY war WORTH fighting for!

Eure
Lady Jay

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