Veröffentlicht von: pennydreadful.de
Interviewer: Ed Graham
Veröffentlicht in: Mai, 2002


Ich hatte die Ehre und das Privileg Eric Adams, den Gott unter den Sängern, persönlich zu treffen. Ich bin immer noch völlig benommen davon, dass ich einen Mann, der seit fast 3-4 Jahren einer meiner Helden gewesen ist, und der des weiteren ein Grund dafür ist, warum ich immer noch am Leben bin, getroffen habe und mit ihm sprechen konnte. Eric Adams ist ein Gott unter den Menschen, und seine Worte erzählen von der Liebe zwischen Manowar und ihren Fans sowie der Magie, die von Manowar ausgeht, da sie direkt vom Grunde seines Herzens kommen.

Ich habe das Interview ab dem Zeitpunkt mitgeschnitten, als ich mich und die Gruppen, für die ich schreibe, vorgestellt hatte, bis hin zu dem Moment, als Eric zum Soundcheck musste.

Hier ist das Protokoll dieses Interviews:

Ed: Es ist ein merkwürdiges Webzine, es ist sozusagen für Musik mit Seele. Wir behandeln Folkbands, klassische Gruppen etc. Manowar kommt darin regelmäßig vor.
Eric: Yeah, Manowar ist wirklich groß in Deutschland.

Ed: Nun, ihr Jungs steht wirklich für Musik mit Seele.
Eric: Ja, das ist großartig.

Ed: Ok, also zum neuen Album…
Eric: Hey, warte nen Moment. Erst einmal, wirst du heute abend bei der Show sein?

Ed: Oh ja.
Eric: Cool.

Ed: Zur Hölle, natürlich.
Eric: Bist du bereit?

Ed: Ja, ich bin bereit. Ich habe vor einigen Wochen 12 Tickets gekauft. Meine gesamte Großfamilie ist sozusagen hier…
Eric: Großartig.

Ed: Nunja, größtenteils Freunde…
Eric: Großartig, wirklich toll. Es ist eine Hammershow, eine Arschtritt-Show, gleich von Anfang an, ich meine, es ist einfach wie ein durchgehendes Medley unserer Songs, wir hören nicht auf, es geht einfach vom einen zum nächsten, usw. Es ist echt cool.

Ed: Yeah.
Eric: Es geht so schnell vorbei, es ist unglaublich.

Ed: Toll. Spielt ihr Warriors of the World United?
Eric: Mmhmm.

Ed: Ja, ich liebe diesen Song.
Eric: Ja, wir spielen ihn. Wir spielen auch noch, ach, du wirst es ja selber hören… Es ist wirklich ne Menge, wir spielen so um die 14-15 Songs.

Ed: Nicht schlecht.
Eric: Ich denke die Show ist… also es geht so schnell, ich meine, die Show dauert 1 Stunde 10 Minuten oder 1 Stunde 15 Minuten, das war’s dann.

Ed: Wow.
Eric: Aber es ist kein unnötiger Schrott in der Show, es ist einfach ein Song nach dem anderen.

Ed: Kein Spaß…
Eric: Aber es ist eine tolle Setlist.

Ed: Dieser neue Song, er ist ein bisschen ungewöhnlich für Manowar…
Eric: Warriors of the World?

Ed: Yeah.
Eric: Naja, weißt du, eigentlich nicht, weil er im Grunde fast wie Kings of Metal ist. Er hat diesen gewissen Beat, weißt du was ich meine? Wir mussten das Material mehr für ein Stadion ausrichten, als für einen Club… es hat dieses Stadion, bzw. Arena-Gefühl. Du hast also dieses Bomp-Kaw-Bomp-Kaw, und das brauchst du, denn wenn du in einem Stadion spielst, schafft das einfach Atmosphäre. Wenn du jeden Song nach dem Boom-Click-Boom-Click-Schema machst, springt der Funke in einem Stadion nicht über, in einem großen Stadion mit 30.000 Sitzplätzen kommt das einfach nicht rüber. Weißt du, was ich meine? Du brauchst solche Songs, allein schon um den Leuten zu zeigen, dass du solche Songs schreiben kannst. Aber die wahren Kracher in einem Stadion, wenn 30.000 Leute die Fäuste in den verdammten Himmel strecken, sind die Dam-Daka-Dam-Daka-Dam-Nummern, es gibt nichts Besseres als das. Absolut nichts Besseres. Heute abend machen sie es, echt cool.

Ed: Ja, eine Frage nur, ich spiele Bass und habe versucht, die Basslinie von Warrors of the World United nachzuspielen.. Ist sie heruntergestimmt? Oder sogar auf einem 5-Saiter?
Eric: Ja, wir stimmen ihn herunter, ich glaube um eine Stufe. Ja, ich glaube um eine Stufe, ich bin mir aber nicht ganz sicher… Aber er ist heruntergestimmt.

Ed: Es ist in D-Moll. Ich habe rausgefunden, dass ihr das tiefe E auf D runtergestimmt habt.
Eric: Yeah, du musst es einfach ausprobieren, und schauen was rauskommt. Hm, also in dem Video, das wir gemacht haben, Manowar: Warriors of the World United, kannst du sehen, was wir spielen. Ich weiß nicht ob, also ich meine, ich bin auch ein Gitarrist, aber ich habe nie darauf geachtet, was wir spielen. Wenn du Joey später siehst, kannst du ihn ja fragen.

Ed: Super. Es gibt ja auch kein Gitarren-Solo. Ist das einfach mal ein anderes Gefühl, ein bisschen zu experimentieren?
Eric: Naja, wir wir haben im Studio darüber nachgedacht, wir haben uns überlegt, dass die Mittel-Sektion, wo es ein bisschen langsamer wird, die einzige nötige Veränderung ist. Der Song diktierte auf eine gewisse Weise selbst, in welche Richtung er gehen sollte, und ich denke, wenn man nun ein Gitarrensolo danach einbauen würde, hätte das dem Refrain das gewisses Etwas genommen, dadurch, dass wir den Refrain aber gleich nach dem langsamen Teil einbauen, ist es, als ob einem jemand direkt ins Gesicht springen würde, und man fühlt sich richtig überwältigt. Verstehst du? Du wirst es heute abend sehen, wenn wir den Song spielen, die langsame Stelle kommt, und wenn ich „DIE“ sage, stößt die ganze Band mit „BY STEEL“ dazu und alle gehen richtig ab. Es ist ein neuer Song, es kennt ihn noch keiner, stell dir mal vor, wie das erst wird, wenn er mal da draußen ist, ich glaube das Album kommt am 4. Juni.

Ed: Am 4. Juni?
Eric: Yeah.

Ed: Oh, dann wurde es also zurückgestellt?!
Eric: Ja, es kommt am 27. Mai in Europa und Japan, und in Amerika am 4. Juni. Weiß nicht warum. Ich habe das erst heute von unserem Label erfahren.

Ed: Hmm. Ich habe die Single vor einigen Wochen erhalten. Ich bin von der Schule heimgekommen, ich bin Schüler beim USC, ich bin also heimgekommen, hatte seit dem Frühstück nichts gegessen, hatte einen schrecklichen Schultag gehabt, habe dann das Päckchen auf der Treppe liegen sehen, und dann eine Stunde lang nur diesen Song gehört. Danach bin ich an meinen PC, um ein Review zu schreiben und hey, ich hatte seit etwa 8 Stunden nichts gegessen.
Eric (lacht): Das ist cool, das ist wirklich toll, man. Solche Leute wie du auf der ganzen Welt halten die Band am Leben, bringen uns vorwärts, da die meisten Radiosender dies ja nicht tun. Du weißt ja, Radiosender spielen nichts von uns. In Deutschland schon, aber…

Ed: Ihr seit auf Platz 7 in den Charts?
Eric: Also die Single ist jetzt, wenn es sich nicht geändert hat, auf Platz 15, soweit ich weiß. Das Video ist Nr.1 auf Viva, das am häufigsten verlangte Video bei Heavy Rotation. Das ist cool.

Ed: Das ist phantastisch.
Eric: Das ist wirklich cool. Und das läuft perfekt, weil wir in drei Wochen rüberfahren. Also das ist wirklich cool.

Ed: Wo ist der Unterschied zwischen einer Tour in Amerika und einer Tour in Europa?! Gibt es einen großen Unterschied?!
Eric: Ähm, weißt du, Manowar-Fans sind überall auf der Welt Manowar-Fans. Für mich macht es keinen großen Unterschied, wo ich spiele. Wenn der Bus hält, dann steige ich aus, ich gehe auf Tour, und ich spiele. Manche Shows auf dieser Tour haben wir vor hundert Leuten gespielt. Weißt du, das ist schon lächerlich. Wenn ich jetzt einfach hier sitzen, und dir sagen kann, dass wir in drei Wochen für 30.000 Leute in Mailand spielen werden.

Ed: Auf dem Gods of Metal?
Eric: Ja, vielleicht sind’s auch 50.000, so viele waren es letztes Mal beim Gods of Metal in Mailand. Das sind eine Menge Leute! Also erscheint es vielleicht ein bisschen lächerlich, durch Amerika zu touren, und vor 100 Leuten zu spielen, aber weißt du was? – Sie bekommen genau die gleiche verdammte Show. Weißt du, was ich meine? Es spielt für mich keine Rolle, wo ich spiele. Manowar-Fans kommen, um Manowar zu sehen. 100 Fans können wie 1000 klingen. Verstehst du? Besonders in Amerika, wo wir nie spielen. Sie warten sehnlichst darauf, dass die Band kommt und dort ein Konzert spielt. Ich kann dir nicht mehr sagen, wie oft wir am Ende der Nacht noch Autogramme schreiben. Wir nehmen die Leute noch direkt zu unserem Bus mit, um die Autogramme zu schreiben. Eine Menge Leute kommen dann zu einem, und sagen, ich habe 10 oder 15 Jahre gewartet, um euch live zu sehen, ich habe alle eure Alben. So ist das. So war es am Anfang unserer Tour immer. Ich nehme an, dass es heute abend nicht anders sein wird.

Ed: Nun gut, ich habe 12 Leute dabei, wir haben etwa 3 Stunden gewartet.
Eric: Sehr gut. Da siehst du es, das werden diejenigen sein, die heute gleich in der ersten Reihe stehen werden. Ich hoffe, dass sie den Gesang hören können…

Ed: Also wir werden mitsingen.
Eric: Yeah, die Magie wird vorhanden sein.

Ed: Wie habt ihr diese Magie zu Stande gebracht? Habt ihr darüber nachgedacht, als ihr mit Manowar angefangen habt?
Eric: Also, weißt du…

Ed: Weil es halt dieses gewisse Etwas von Manowar ist, es gibt ja Bands wie Hammerfall, die ähnliche Lyrics und ähnliche Akkord-Folgen verwenden, aber sie haben einfach nicht diese Magie.
Eric: Yeah, ich weißt nicht. Ich weiß auch nicht, was das ist. Ich denke ein Großteil der Magie kommt von der Kreativität, die man von seinen Fans bekommt. Ich weiß, dass das schwer zu verstehen ist, aber wenn ich eine Show spiele, und die Fans sind nicht voll dabei, dann spiele ich einfach nur meine Show runter, und komme zum Ende. Wenn die Fans aber wie bei unseren Konzerten voll dabei sind, dann gibt es eine Art Schwamm. Sie saugen meine Energie auf, und ich sauge ihre Energie ebenfalls auf. Weißt du, was ich meine? Die Magie ist, wenn man auf der Bühne etwas Neues ausprobiert, weil einem danach war, und der Rest der Band weiß nicht, dass man dies machen würde, und weil du es gefühlt hast, funktioniert es. Das ist die Magie. Und die Magie ist auch im Studio, wenn du einen Song immer und immer wieder probst, und ihn schließlich aufnehmen willst. Dann nehme ich meinen Gesang auf, und das sind normalerweise etwa acht Tracks. Vier davon nehme ich so auf, wie wir sie geprobt haben, und bei den anderen vier versuche ich andere Dinge zu machen. Manchmal ist es ein Volltreffer, manchmal ist es Scheiße. Aber wenn es magisch ist, dann ist es magisch. Verstehst du? Ich weiß nicht, wir sind ziemlich offen für Neues, wir sind recht kreativ und jeder in der Band ist offen für neue Einflüsse, wir kritisieren uns alle gegenseitig, sowohl während eines Auftritts wie auch während einer Probe, wie auch während einer Aufnahme. Verstehst du, wir kritisieren uns gegenseitig, um immer die beste Qualität zu erreichen, zu der wir fähig sind. Denn am Ende sind die Fans diejenigen, die das Album kaufen sollen, und nicht das Label und nicht Leute wie du, die es umsonst bekommen haben. Kein Angriff gegen dich!

Ed: Nein. Gut, eigentlich hab ich nichts umsonst bekommen.
Eric: Ok, ich meine nur, bei den meisten Journalisten läuft es doch so: Hier ist das Album, ich will dass du ne Story drüber schreibst. Weißt du, was ich meine? Ich schreibe, ich mache, ich spiele heute abend mit Leib und Seele für die Leute im Publikum, und ich tue alles was ich kann für die Zuschauer, ich werde jedes verdammte Autogramm unterschreiben, wenn ich nicht weiterreisen muss. Verstehst du? Wenn wir irgendwo hin müssen, und wir nicht viel Zeit haben, um dorthin zu kommen, dann habe ich keine Zeit dafür, und die Fans verstehen das. Ich glaube wir haben die stärksten Fans der Welt, das glaube ich wirklich, und das ist Teil der Magie. Das ist der Grund, warum wir auf jedem Album eine Hymne haben, denn wir wollen, dass die Fans die Songs mitsingen. Hail, Hail, Hail and… sie werden es singen. Sie werden den neuen Song Warriors of the World United singen. Obwohl sie ihn noch nicht gehört haben werden sie ihn singen, denn ich werde es ihnen beibringen, wie man ihn singt, und, oh Gott, sie werden ihn mit mir singen. Weißt du, wenn es einen Teil auf dem Album gibt, wo die Leute singen, dann sind es die Leute. Verstehst du, was ich sagen will? Es ist nicht so, dass sie nur zu einer Manowar-Show kommen. Sie kommen zu einer Manowar-Show mit den anderen Leuten, mit den Manowar-Fans. Denn wir versuchen… also… wenn wir sagen, dass sie unsere Familie sind, dann meinen wir das auch. Sie sind unsere Familie, unsere brothers and sisters of metal, und wir wollen mit ihnen zusammenkommen, verstehst du? Wir fordern die Leute manchmal auf, mit auf die Bühne zu kommen, um Gitarre zu spielen. Ich glaube nicht, dass wir das heute abend machen werden, da wir nichts derartiges eingeübt haben, aber normalerweise, wenn wir auf Tour sind, schnappen wir uns einfach jemanden, und fragen ob er Gitarre spielt. Und dann ab auf die Bühne.

Ed: Besteht die Chance, dass ihr das mal mit einem Bassisten machen werdet?
Eric: Wir haben es schon mit Bass gemacht! Ja, wir haben es schon mit Bass gemacht. Wir habens auch schon mit Gesang gemacht. Das einzige, was wir noch nicht versucht haben, ist mit einem Schlagzeuger, aber jeder andere hat schon mal sein Instrument für die Fans abgegeben, und sie weitermachen lassen. Es ist einfach zu cool, ich sage es dir, einfach zu cool. Also ich kenne keine andere Band, die so sehr an ihre Fans glaubt wie wir. Und letztendlich, was bist du schon ohne deine Fans? Ohne die Fans, die dein Album kaufen, was glaubst du eigentlich, wer du bist? Was glaubst du, wie es dann weitergeht? Es sind die Fans da draußen, die dich da hinbringen, wo du hingehörst. Oder wo sie glauben, dass du hingehörst. Daher kommt es. Das glauben wir wirklich. Mit Herz und Seele, verstehst du?! Wir spielen nicht für den Geldbeutel. Wir könnten das tun, weißt du, wir könnten ein paar Hip-Songs schreiben, die auch im Radio laufen würden, und wir wären Millionäre, das ganz große Los! Es ist halt ein Song, es ist dann, als ob man in eine Fabrik geht, man arbeitet sich durch, das ist’s dann, und man schert sich nicht drum. Aber ein Maler, der etwas erschafft, und der sich sorgfältig um jede Kleinigkeit kümmert, der will sein Gemälde nicht einfach an irgendwen verkaufen, er will es jemandem verkaufen, der es würdigen kann, denn sein Herz und seine Seele sind dort hinein geflossen, genauso denken wir über unsere Musik und unsere Kreativität. Wir spielen aus dem Grunde unseres Herzens. Und alles, was wir singen, fühlen wir auch. Du kannst es auf den Alben hören, all die Emotionen in unseren Songs, auf dem neuen Album z.b., es ist ein wahrhaft emotionales Album. Nach dem 11. September haben wir z.b. Fight for Freedom den Familien der Opfer des 11. Septembers gewidmet, wir haben ihn nicht dafür geschrieben, er war schon davor fertig, aber wir haben ihn diesen Familien gewidmet. Es ist einfach Scheisse, was da passiert ist. Es ist eine beschissene Welt, in der wir leben, wir müssen halt irgendwie damit umgehen.

Ed: War der 11. September ein großer Einfluss auf das neue Album? Songs wie z.b. An American Trilogy…
Eric: Nein, das Album war schon fertig. Es war zumindest schon alles geschrieben, bereit um aufgenommen zu werden, dann passierte das. Aber es ist lustig, denn nach dem 11. September, fragten uns Fans in Portland, Oregon, die irgendwie mit dem dortigen NBA-Team verbunden waren…

Ed: Die Trailblazers?!
Eric: Ja, die Trailblazers. Sie schickten uns einen Brief und fragten, ob es in Ordnung sei, wenn sie zu Courage ein Video machen würden, und wir stimmten zu. Sie schickten es uns, und man hört uns Courage im Hintergrund singen, aber man sieht die Feuerwehrmänner des 11. Septembers.

Ed: Ja, das habe ich gesehen.
Eric: Die Familien, oh, du hast es gesehen, das ist gut.

Ed: Ich bin zuerst ein Fan, und dann ein Journalist.
Eric: Aber was ich sage ist, das ist vom letzten Album, und jedes Album das wir bisher gemacht haben… weißt du… Mountains z.b., der Song Mountains. Der Song, äähm, ach, mir fällt grade der Name von dem Einen, den wir live in der Akkustik-Version gespielt haben, nicht ein…

Ed: Heart of Steel?
Eric: Nein, aber Heart of Steel gehört auch dazu. Es gibt noch einen. Ich meine, es gibt eine Menge Songs da draußen, die sich auf den 11. September beziehen könnten, unser Album war schon fix und fertig, nicht aufgenommen aber schon komplett geschrieben vor dieser Sache… Wir haben also einfach Fight for Freedom gewählt, weil es Sinn machte. The American Trilogy passt auf dieses Album, weil dieses Album symphonischer ist, es ist einfach vielseitig. Es geht von Power Balladen über schnelle Granaten bis hin zu den Hymnen, die wir immer machen. Und es gibt auch noch Nessun Dorma, welches ein Opernstück ist. Das unterscheidet uns in gewisser Weise von anderen Bands.

Ed: Ihr habt auch einen Song, The March. Ein Tribut an Wagner?
Eric: Ja, in der Tat hieß es zunächst sogar Wagner’s March als ich es erstmals hörte…

John Pettigrass: Entschuldige Eric, wir sind fertig für den Soundcheck.

Eric: Okay. Ich muss dann runter zum Soundcheck…

Ed: Cool, vielen dank!
Eric: Kein Problem.

Ed: Ich werde direkt in der ersten Reihe stehen, wir sehen uns nach der Show.
Eric: Ok, cool. Vielleicht kannst du die Kassette ja anhalten, dann könnten wir das Interview fertig machen, vielleicht per Telefon oder fürs Radio.

Ed: Okay.


Als ich gegangen bin, nachdem ich kurz mit John Pettigrass über die Möglichkeit einer Beendigung des Interviews gesprochen hatte, ging ich an der Bühne vorbei und sah Manowar während dem Soundcheck bei Kings of Metal. Eric zeigte mir den Daumen nach oben, was ich erwiderte. Was für ein Kerl! Wenn es ein einziges göttliches Wesen gibt, das als Gott bekannt ist, dann ist sein Name Eric Adams. Hail Eric Adams!



© 2001-2002 Marcus Holtgräwe and Manowar. All rights reserverd.
Site optimized for IE 6.xx.