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Jaja, daß wird eine lange Nacht!
Bericht von dem Manowar-Konzert in der Phillips-Halle in Düsseldorf
Dieses besagte Konzert in Düsseldorf war mein (Asche auf mein Haupt) erstes Manowar Konzert überhaupt, es hat aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen .
Aber jetzt mal von Anfang an:
Alles begann damit (wenn ich mich recht erinnere, und das kann ich in jeder nur erdenklichen Lebenslage schlecht - fragt den Webmaster), daß Manowar in einem ziemlich heruntergekommenen aber dennoch recht coolen Club genannt "Spirit", in Dortmund, auftauchen sollten. An diesem besagten Abend.............
Neugierig?
Dazu in einem anderen Bericht mehr, denn eigentlich hatte ich ja vor Eindrücke von meinem ersten Konzert der METALKINGS zu schildern.
Also: Ich und ein Bekannter machten uns auf den Weg zur Phillips-Halle in Düsseldorf, was an sich schon wieder eine Herausforderung war, da mein Orientierungssinn und mein Gedächtnis beide nicht viel mehr taugen als der Dreck unterm Fingernagel (oh, wie wahr... - Anm. d. Webmaster.). Endlich angekommen bekam ich eine erste Ahnung von dem Ausmaß, den das Ereignis diesen Abend noch annehmen sollte. Nicht nur, daß es mein ERSTES Manowar Konzert war, sondern wenn ich mich recht erinnere auch Joeys Geburtstag!
Schon lange vor Konzertbeginn tummelte sich eine riesige Masse durchgeknallter, grölender Manowar-Fans unruhig vor der Halle und wartete auf Einlass.
Manowar boten an diesem Tag eine Höllenshow.
Das Beste an diesem Erlebnis war, daß die Fans die Band dermassen unterstützt und angeheizt haben, wie ich es zuvor noch nie bei einem Konzert erlebt hatte. Manowar selbst haben schon oft gesagt, daß jeder einzelne Fan Mitglied der Band sei und an diesem Tag wurde mir erst klar, wieviel Wahrheit in dieser Aussage steckte. Das war definitiv kein leerer Spruch! Bei jedem Lied, ob Klassiker oder nicht hat die Menge laut grölend die Texte mitgesungen. Die Atmosphäre war dermassen irre, daß man, so zurückhaltend man sonst ja auch sein mag, garnicht anders konnte, als sich von der Menge und der Band ziehen zu lassen und sich ins Getümmel zu schmeissen und jeden verdammten Track mitzusingen, zu brüllen oder zu schreien solange die Kehle was hergab!!! Party und metal at it´s best bis zur Erschöpfung (allerdings schien diese bei Manowar nie eintreten zu wollen).
Was mir, wie schon erwähnt, am besten gefallen hat, ist daß Manowar ihre Fans ständig ins Geschehen einbeziehen und nicht stur die Tracklist runterzocken und aus! Des öfteren legten die Jungs 'ne Pause ein um das Publikum Passagen singen zu lassen. Man hat jede Sekunde geniessen können und wurde immer wieder mit irgendwelchen Zwischeneinlagen überrascht! Z.B. Zitat: "Show us your tits" und bums da hob schon eine ihr Manowar shirt und ließ die Titten baumeln! 
Ich hatte das grosse Privileg die Jungs mal live zu treffen* (wie erwähnt, dazu mehr in einem anderen Bericht) und ich kann nur bestätigen, daß die Jungs sich echt Zeit für ihre Fans nehmen (und man merkt, daß es nicht imagehalber ist, sondern einfach weil sie es selbst geniessen). Der absolute Knaller war dann, als die Jungs nach einem Freiwilligen suchten, der Bock hatte MIT MANOWAR ZUSAMMEN einen Track auf der Bühne zu spielen... da stand ich nun... trauste dich, oder lieber nicht? Und da war schon einer schneller als ich... Manowar zeigten dem glücklichen erst die Griffe (alles auf der Bühne, soviel zum Thema Zeit für die Fans) und legten dann zusammen mit ihm los. Ich hätte mir danach am liebsten selbst in den Arsch gebissen, denn besser als ich war er auch nicht, aber die Feigen bestraft das Leben** .
Manowar haben auch mal in einem Interview gesagt, sie empfehlen den Fans Stöpsel (für die Ohren) zu benutzen. Sie wären sogar beleidigt, wenn man es nicht tut,denn das würde in ihren Augen bedeuten es ist nicht laut genug, aber das war es! In einem Metalhammer Bericht stand mal, daß sogar Bier in einem vollen Glas über den Rand schwappt! Ich dachte noch: "Na klar..blablabla".
Dann hab ich Idiot mich ganz vorne an die Boxen gestellt und als dann mein Gesicht fröhlich im Takt der Songs mitwippte und ich, verwundert über das plötzliche Eigenleben meiner Mimik grinsen musste, war es Zeit sich n bissel nach hinten zu stellen. Nicht weil ich n Weichei bin oder was um mein Gehör gebe, sondern um besser zu sehen .
Eigentlich ist es schon eine Art Idiotie einen Bericht über ein Manowar-Konzert zu schreiben, da, egal wie gut man Sachen in Worte zu fassen weiß oder auch nicht, man nie die Atmosphäre eines Konzerts solchen Kalibers in Worte fassen kann! Daher kann ich jedem Manowar-Fan, der es bis jetzt versäumt hat sich ein Konzert reinzuziehen nur raten: schwing deinen Arsch selber hin und staune (denk auch an Stöpsel, der Höflichkeit halber ).
Der Witz daran ist - man merkt garnicht wirklich wie laut es ist, da der Sound so kackengeil ist. Nichts schrebbelt oder klingt schrill, einfach das Beste an Sound was ich je gehört habe! Und Manowar haben lang nicht das volle Equipment ausgefahren...
Das war's fürs erste... Ich hoffe euch hat der Bericht n bischen gefallen und diejenigen unter euch, die es bis jetzt nicht selbst erlebt haben können es sich anhand meiner bescheidenen Schilderung vorstellen, während diejenigen die es selbst erlebt haben mir sicher beipflichten und hoffentlich die ein oder andere Untertreibung entschuldigen!
Is' schliesslich mein erster Beitrag dieser Art...
In diesem sinne
C ya
Euer MICK
P.S.: Von wegen Vorfreude ist die grösste Freude - Scheisse is!!! Hingehen und selber sehen! (bald is ja ma wieder Gelegenheit dazu)

* - Hey, ich war doch auch dabei, Du Sack! Danke, dass Du mich erwähnt hast *LACH*. - Anm. d. Webmaster.
** - Genauso wie die Pflaumen! - Anm. d. Webmaster.
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