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06. Dezember, 2002 - Palladium - Köln, Deutschland
Alle Bilder (C) Marjo Verdooren. Jegliches Kopieren ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt.
Leute aus dem Fanchat treffen sich in Köln.
Von links: Catwitch, Ducati, King Metal und Lady Jay.

Das Warten hatte endlich ein Ende gehabt. Manowar sind nach vielen jahren
der Abwesenheit wieder in Köln um ein Konzert zu geben. Ok, da war ja noch
das Ringfest aber ein richtiges Konzert der Kings ist doch etwas anderes.
Obwohl ich schon seit einigen Jahren heavy Metal höre ist dies für mich das
erste Manowar Konzert gewesen und ich fands einfach nur geil! Die Karte
hatte Martin, ein guter Freund von mir, ziemlich bedacht schon einige Monate
vor dem Konzert geordert. Wir hatten uns an diesem denkwürdigen Freitag für
16:00 Uhr bei ihm zu Hause verabredet und so machte ich mich, stolz
gekleidet in dem neuen Warriors of the World Longsleeve und einem Bier in
der rechten Hand, auf den weiten und beschwerlichen Weg zu ihm.
Endlich angekommen waren wir bereits zu dritt, denn Stefan hatte sich auch
bereits eingefunden. Wir plauderten noch ein Weilchen und machten uns etwa
20 vor 4 auf den Weg zum örtlichen Edeka, um die für ein Manowarkonzert
unumgängliche Flüssignahrung, in Form von gekühltem Altbier einzukaufen. Die
Verkäuferin verdrehte die Augen, als wir schließlich an der Kasse mit den
zahlreichen Dosen im Gepäck bezahlen wollten. Nach diesem Großeinkauf gings
dann auf die andere Straßenseite um den in 5 Minuten in Gruiten
eintreffenden Regional Express nicht zu verpassen. Am Bahnhof angelangt
trafen wir 2 andere Metaller aus Mettmann, die auch zum Konzert wollten und
für unsere Ohren gabs dann die freundliche Durchsage zu hören, dass der Zug
Verspätung haben würde. So ein Mist, die Bahn hätte sich sicherlich auf eine
Klage meinerseits freuen können, wenn ich Manowar verpasst hätte.
Gott sei dank kam der Zug dann auch und wir machten es uns in dem von Martin
so heiß geliebten Raucherabteil bequem. Im Zug waren wir natürlich nicht die
Einzigsten, die das Konzert anstrebten. Zahlreiche Fans hatten sich
zusammengefunden und sangen laut fröhlich sämtliche Ohrwürmer Manowars. In
Köln Mühlheim am Bahnhof angekommen erwartete uns noch ein ordentlicher
Fußmarsch bis zum Palladium, den wir aber recht zügig hinter uns ließen und
bald schon standen wir in der schier endlosen Schlange von fanatisch
wartenden Fans. Da im Palladium selbst ein striktes Bier- und Getränke
verbot von selbstmitgebrachten Getränken galt mussten die letzten Dosen
rasch verbraucht werden. Ich hatte definitiv zuviel eingekauft und so blieb
mir nichts anderes übrig als den letzten Rest an die durstigen Kehlen um uns
herum zu verschenken. Kurz darauf war es soweit.
Wir wurden eingelassen. Nach der Kartenentwertung und der üblichen
Leibsvisitation durch die Security´s waren wir drin und suchten als erstes
die Garderobe, um unsere Sachen sicher zu verstauen. Anschließend ging´s
zurück in die große Halle wo sich alles abspielen sollte. Ich war überrascht
wie relativ weit vorne wir standen obwohl das Palladium gut gefüllt war.
Glück muss man halt ab und zu schon mal haben. Jetzt fing das ungedudige
Warten an und die Spannung stieg mit jeder verstreichenden Minute. Das erste
Lebenszeichen auf der Bühne gab´s dann durch einen Ansager auf der Bühne,
der über einige Sicherheitshinweise infomierte. Zum Schluss wurde dann noch
die Vorband "Bludgeon" angekündigt und mit entsprechendem Applaus
verbschiedeten wir ihn. Dann stürmten die Jungs von Bludgeon auf die Bühne.
Ich hatte im Vorfeld bereits einiges über diesen "Special Guest" gehört. Das
Großteil davon war jedoch eher negativ gewesen und da ich mich auch nicht
für Black- oder Deathmetal begeistern kann empfand ich das Gröhlen und
Grunzen des Sängers mehr schlecht als recht. Ich kann wie viele andere auch
ehrlich gesagt nicht nachvollziehen wieso und warum Manowar ausgerechnet
solch eine Vorband aussucht, die überhaupt nicht zu ihrem Still passt.
Einmal muss jeder gehen und kurz darauf verabschiedete sich die Gruppe. Im
letzten Schlusssatz hatte der Sänger Manowar angekündigt und jetzt stieg die
Stimmung natürlich rapide an.
Kurz darauf war es soweit und das standardmäßige und mittlerweile einfach
nur kultige Intro vom Titel "Manowar" erklang aus den Lautsprechern. Es war
unbeschreiblich was sich danach abspielte. Die Halle brach in gellende
Freudenschreie und in einen unendlich laut klingenden "Manowar" zurufenden
Chor aus. Das kann man einfach nicht beschrieben. Plötzlich gingen die
Lichter an und da waren sie. Das Palladium hatte sich innerhalb von Sekunden
in ein Tollhaus verwandelt. Erster Song war natürlich dann auch "Manowar".
Die Lautstärke war einfach nur bombastisch und ich merkte, dass es an der
Zeit war für die Ohrstöpsel, wollte ich keinen Gehörsturz o.ä. nach dem
Konzert erleiden. Manowar strahlten eine Atmosphäre aus, die mit nichts auf
dieser Welt zu vergleichen ist. Ok, vielleicht kann man sie doch mit etwas
vergleichen aber dann ist sie diesem speziellen Augenblick zwischen Mann und
Frau zumindest ebenbürtig*HäHä*. Sie spielten die Lieder mit einer Kraft und
Energie, dass selbst dem größten Kritiker Angst und Bange hätte werden
müssen. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern was sie uns um die Ohren
schleuderten aber in Erinnerung blieb auf jeden Fall das grandiose "Brothers
of Metal", was die Fans zur Ekstase brachte und auch "The Gods made heavy
Metal" gehörte zu den Krachern dieses Abends. Die Stimmung war sehr gut,
denn der Sound und Erics Goldkehlchen schienen irgendwie beruhigend auf die
Zuschauer zu wirken, denn Schlägereien o.ä. blieben gänzlich aus. Vielleicht
lag es auch an dem genial Medley von Eric, der mit "Master of the Wind",
"Herz aus Stahl" und "Courage" den Nagel auf den Kopf traf. "Kill with
Power", "Call to Arms" und "Warriors of the World" blieben mir auch noch in
lautstarker Erinnerung, als ich geschickter weise einmal die Ohrstöpsel
rausnahm, um sie danach ganz schnell wieder reinzustopfen. Ich frage mich
ehrlich gesagt, wie ein Eric Adams und vor allem ein Scott Columbus diesen
Höllenritt ohne Gehörsturz überstehen. Die Boxen waren zu einer richtigen
Wand aufgebaut vor der die 4 Kings rumdonnerten.
( Manowar tragen bei ihren Auftritten stets Ohrstöpsel und empfehlen dies auch dringend ihren Fans! - Anm. d. Webm.)
Irgendwie passte an diesem Abend einfach alles für mich zusammen. Da war die
höllische Lautstärke, 100% Lielblingsstücke, die wie immer ziemlich
herausgeputzten Chicks, die Feueröfen, Alkohol und auch Stefan Raabs
Auftritt in Ledermontur lässt sich dazu zählen. All das was so typisch für
Manowar ist war auf dem Konzert vertreten. Ach ja, da war ja noch Joeys
lustiger Versuch 3 Damen auf einmal zu küssen. Zum Auftritt von Stefan Raab
möchte ich noch hinzufügen, dass die Metalversion von "Gebt das Hanf frei"
sehr gut gefallen hat. Ok, der Text ist zwar alles andere als überlegt aber
die Entstehung in jedem Fall. Manowar wussten genau wieviel Becher mehr
geflogen wären, wenn Herr Raab die langsame Urversion gebracht hätte. Joey
reagierte auf das Werfen der Becher äußerst wütend und kackte die Täter mit
den Worten "Wenn es euch nicht gefällt, dann geht doch woanders hin!" an.
Ich kann ihm in diesem Standpunkt nur zustimmen. Durch diese rockige Version
haben sie die Spannung und Brisanz ein wenig aus dem bereits im Vorfeld
angekündigten Auftritt des Komödianten genommen. Außerdem hatten die Fans ja
für ein Metalkonzert 35? bezahlt und nicht für irgendeine
Karnevalsveranstaltung. Ebenfalls gut an kam das Wetttrinken zwischen Joey
de Maio und Raab, als dieser an der Reihe war und erklärte das Bier aber auf
kölnische Art und Weise zu trinken. Er holte ein Fass hinter der Bühne her,
schlug es an, stemmte es dann mit beiden Händen in die Höhe und ließ es sich
in den geöffneten Mund laufen.
Mit diesem durchaus riskanten Auftritt Raabs haben Manowar aber auch einmal
mehr ihre Innovation unter Beweis gestellt. Ich nehme als Fazit einmal den
Vergleich zu Konzerten von anderen Metalbands. Sie alle waren den Eintritt
allemal wert und haben bei mir tolle Erinnerungen zurückgelassen. 35? für
eine Eintrittkarte bei einem Metalkonzert sind nicht gerade billig gewesen
aber für das von Manowar Aufgebotene nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Erfahrung sollte jeder Mensch in seinem Leben einmal gemacht haben und
wenn man dafür ein neues Gesetz einführen muss, was den monatlichen Besuch
eines Konzerts von Manowar zu Pflicht macht. Das Konzert war für mich auf
jeden Fall das Highlight dieses Jahres. Wenn die Jungs wiederkommen bin auch
wieder mit von der Partie(selbst wenn die Karte 1000? kostet) und Joey hat
das Versprechen einer Rückehr nach Köln, auch dieses mal nicht
ausgelassen...Fortsetzung folgt!
Kill with Power, Timm!



Dann fangen wir doch mal am Anfang an...
Manowar kann man ja mit so manchen (eigentlich alle) negativen Metal Klischees beschrieben, aber Eines ist gewiss, die 4 ollen Männer sind der Grund, warum ich mich das erste Mal für Metal interessiert habe. Sie sind Prolleten mit Leder und langer Mähen, deren Lieder nur über das imaginären Kriegerdasein handelt, aber sie Rocken, und das nicht zu knapp.
Hier mal ein paar Worte zum Konzert. Zuerst entschuldige ich mich schon mal, dass es bei diesem Konzert leider keine lustig fluffigen Bilder gibt. Hatte einfach keine Lust Fotos zu schiessen, wenn ich genauso gut in der 6. Reihe rocken kann.
Wir standen also gemütlich irgendwo in der Mitte der Halle, als die Vorgruppe (Bludgeon) ne Mischung aus Trash und Death Metal zum Besten gab. War nicht mein Ding, hielt es für ziemlichen Standard, also lümmelte ich gelangweilt an meiner Zigarette, bis ein lustiger Bursche neben mir meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Vorgruppe hatte schon längst ihre letzten Takte von sich gegeben und so brüllten einige tapfere Brothers of Metal schon nach den Helden des Abends. Nun ja, ich glaube dies war auch die Absicht meines Nebenmannes, aber dummerweise schrie er aus voller Kehle: "Mannewohr". Keine Ahnung, ob sich die Rechtschreibreform auch auf die Aussprache amerikanischer True Metal Bands auswirkt, aber ER war auf jeden Fall voll daneben. Aus diesem Grund möchte ich hier diesem jungen Mann mal einen kleine Linktip widmen (Langenscheidt.de).
Danach dauerte es dann auch nicht mehr lange bis Manowar die Bühne stürmten. Diese war mit ein paar Glühbirnen und etwas Metall herrlich hergerichtet worden. In den ersten Reihen herrschte zu Anfang leider nur stupides hin- und hergedrücke, aber was soll man machen. Wollte schon meinen erhobenen Zeigefinger auspacken, besann mich aber eines Besseren und nutzte die nächsten Lieder um über den Häuptern der anderen Besucher das Manowar Symbol der gefesselten Hände zu formen.
Nach und nach lichteten sich die Reihen und ein bisschen Pogo und Haare schütteln stand nix mehr im Wege. Leider war in meiner Nähe ein Neo, der sich vornehmlich mit den gesenkten Kopf als Pogo-Wühler vergnügte. Aber nachdem er diverse Male von seine Kameraden vom Boden aufgesammelt werden musste, wurde auch er schließlich ruhiger. Manowar spielte und spielte und spielte. Sie schmetterten in typischer Poser-Manie dem Publikum alles entgegen was sie hatten.
Nach ca. 1 Stunde verabschiedeten sich und gingen hinter die Bühne, die danch folgende Zugabe war mindestens noch einmal genaus so lang wie das offizielle Konzert, wenn nicht sogar noch länger. Meiner Meinung hat man ihnen den Spass am Auftritt sichtlich angemerkt. Sie gaben 3 Stücke per Akustik-Gitarre zum Besten und auch der traditionsreiche Harleyauftritt fehlte nicht. Besonders wurde Joey mit sehr starkem Beifall und Gegröhle bedacht. Könnte an der Oben-Ohne-Rockbraut auf dem Rücksitz gelegen haben. Gefährt die Forke empor hielt. Leider muss ich hier anprangern, dass dies das einzige paar Brüste war, welches ich bei diesem Konzert zu Gesicht bekommen hab. Diverse Frauen saßen auf den Schultern Ihrer Freunde oder Bewährungshelfer aber keine packte der spontane True Metal Entblößungsdrang - eine Schande!
Als alle so langsam mit "Warriors of the world united" rechneten, bestieg Stefan Raab im Leder Outfit die Bühne und brachte mit Manowar eine True Metal Version von "Gebt das Hanf frei" zum Besten. Ein großer Teil des Publikums fand das, sagen wir mal, nicht so dolle. Diverse Stinkefinger wurden gen Bühne gerichtet und auch böse böse böse Schimpfwörter verließen die Kehlen einige Konzertbesucher. Irgendwann war dann der Raab auch verschwunden und Manowar lieferten ein grandiosen Finale.
Fazit: Sehr geiles Konzert, viele Klassiker, zu wenig entblößte Brüste und erst recht zu wenig Bier (da ich leider der Fahrer war)
Frank



"Okay, I'm gonna do this, but i will give it the cologne touch!",
mit diesen Worten wird - haltet euch fest - Stefan Raab in die
Manowar-Annalen eingehen. Wir alle kennen doch "The Manowar way to drink
beer" oder? Joey köpft ne Kanne Bier (lobt dabei das tolle deutsche Bier und
trinkt dann trotzdem meistens Heineken :-) ) und schüttet sich den
goldgelben Inhalt in den Kopf, wobei das meiste eh im Lederanzug landet.
Aber den cologne touch kannte vorher bestimmt noch niemand.....
Aber der Reihe nach:
Schon um kurz nach Neun bliesen uns Eric, Joey, Karl und Scott die Ohren
mit Manowar weg. Es folgten Songs, mit denen man nicht unbedingt gerechnet
hatte: Spirit Horse of Cherokee, The Gods made Heavy Metal und als Krönung
Sign of the Hammer und Hail and Kill! Alle Songs wurden so richtig
abgefeiert, wie es sich für Manowar in Köln gehört. Wer erinnert sich
schließlich nicht an den denkwürdigen Auftritt zur Popkomm, als Manowar es
all den Teenies und Techno-Spinnern so richtig gezeigt hat.
Als Zugaben gab es den Akustik-Teil, wohl das Highlight dieser Tour.
Deutlich hervorzuheben ist dabei definitiv "Courage" in einer Version, die
sowohl Gänsehaut im Publikum erzeugte, als auch die erhabenen technischen
Fähigkeiten und das melodische Gespür von Manowar deutlichst unterstriichen
hat.
Zur nächsten Zugabe aber standen auf einmal nicht nur vier Warriors of the
World auf der Bühne, sondern auch ein Fünfter! Gehüllt in Leder und Nieten
stand dort leibhaftig Stefan Raab, um mit Manowar eine außergewöhnliche
"Gebt das Hanf frei"-Version darzubieten, und um anschließend "Warriors of
the World" mit Eric im Duett darzubieten. Und dann war es Zeit, zu zeigen,
was der COLOGNE TOUCH ist.
Nach Joey sollte auch Stefan Raab seine Beer in Manowar style weghauen.
Okay, sprachs und holte ein ganzes Fässchen (früh Kölsch, lecker!) auf
Bühne, riss den Hahn raus und schüttete was das Zeug hielt. Da staunte
selbst Joey nicht schlecht.
Zum Schluss gabs von Joey noch eine Ermahnung für alle, die Stefan Raab
lieber nicht gesehen hätten und das mit Pfiffen lautstark zu verstehen
gegeben hatten: "He is the only man, who had the balls to put manowar on
german TV. An if you don't like that, fuck you, get your money back and get
your shit out of here!"
Aporpos money back: Die 35 Tacken, die die Show gekostet haben, waren für
viele Fans ein Ärgernis. Noch vor vier Jahren hat man das gleiche in DM für
eine Manowar-Show gezahlt......
Als letztes noch: Das Palladium war als Auftragungsort für dieses Konzert
mehr als unzureichend. Kein Platz, Schlangen am Klo und Security die die
Leute aufhielt, überhaupt dorthin zu kommen und über 20 Minunten Wartezeit
an der Gaderobe, weil drei Abiturienten wohl kaum 4000 Metaller bedienen
können. Naja....eins steht wenigstens fest:
HAIL AND KILL!
hier noch die Setlist - nach bestem Erinnungswert, aber genau versprechen
kann ich nichts. Außerdem wollte ich noch die Jungs grüßen, die uns unser
draußen verstecktes Bier nach der Show abgezogen haben. ihr wart cleverer,
auch wenn ihr meine Jute-Tasche hattet.
Manowar
Brothers of Metal
Spirit Horse of Cherokee
Kill with Power
I Believe
guitar solo
Call to Arms
Kings of Metal
Sign of the Hammer
bass solo
The Gods made Heavy Metal
Hail and Kill
Herz aus Stahl
Swords in the Wind
Master of the Wind
Courage
Gebt das Hanf frei
Warriors of the World
Outlaw
The Power
House of Death
Black Wind Fire and Steel
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Jens Schäfer

Also, wo fangen wir an???
Ok,das Wesentliche began eine Stunde vor Einlass.
Zwei Kumpels und ich stehen (im T-Shirt ;) ) bei Eiseskälte vorm Palladium.
Die Schlange war schon relativ groß,aber nach einiger Zeit hab ich gemerkt
,dass es nach hinten hin noch länger wurd und wir eigentlich nich schlecht
gestanden hatten.
Um 19 Uhr gings dann auch zügig vorran und nach 10-20 Minuten waren wir
endlich drin.
Die Zeit draussen kam mir wie ne Ewigkeit vor,mir war so arschkalt,wie noch
nie,aber zum Glück standen um uns herum ganz nette Leude und wir hatten ne
Menge Spass :)
Als wir dann im Palladium drin waren haben wir erstmal festgesetellt,dass
die Gaderobe ganz ok organisiert war und ,dass wir eine Stunde umsonst
gefriert haben und ich morgen erstmal schön krank sein werde *innentischbeiss*,aber
das sollte unseren Spass nicht lindern.
Wir haben uns nen schönen Platz vorne ausgesucht und so langsam füllte sich
die Halle.
So um 8 Uhr hat dann die Vorband "Bludgeon" angefangen zu spielen,und es war
echt zum Kotzen... nur der Bassist war net schlecht.
So ,jetz kommen wir zur Sache:
Danach wurd dann umgebaut und irgend ne komische Musik kam.
Nach circa 20-30 Minuten gibg es los. Es war total eng und es kam: "Ladies
and Gentlemens,from the united states of Amerika : MANOWAR"
und Karl Logan hämmerte das Riff von Manowar in die Halle.Die Stimmung war
unbeschreiblich und alle sprangen wie wild herum,es war einfach nur
geil. Dann folgte Brothers of Metal und die Lage wurd schon was kritischer ,aber
trotzdem hats enormen Spass gemacht. Bei Spirit Horse of Cherokee is die
Situation total eskaliert ich bin einma 5 Meter nach vorne und dann wieder 5 Meter
nach hinten gefallen,aber ich muss sagen,ich fands lustig :D
Naja meine Kumpels nich so sehr,nachdem wir uns wieder gefunden haben sind
wir nen bissl nach hinten gegangen,was ich dann bereut hab.
Schon ein paar Meter weiter hinten war die Stimmung echt scheisse, bei Kill
with power ging dahinten echt nix,die standen da nur herum... ich wär gern
wieder was nach vorne gegangen und das ging dann das restliche Konzert so
,bisauf einige Ausnahmen. Die Setlist war in etwa so:
Manowar
Brothers of Metal
Spirit Horse
Kill with Power
(und ab jetz weiss ich nimmer genau :) auf jeden fall haben
sie noch "I believe" (sehr geil) ,Kings of Metal,Sign of the Hammer , Sting
of the Bumblee(Joey hat echt die scheisse gebraten) und noch ein Basslied
von Joey gespielt,das ich net kannte, The Gods made heavy Metal,Call to Arms und
Hail and Kill gespielt.
Jetz weiss ich nichtmehr genau,wie der Ablauf war,auf jeden fall sind se
dann mit ihren Harleys herumgefahren (Eric mit natürlich mit ner Frau hinten
drauf,Joey natürlich auch...nur war sie nackt ;) )
und dann fingen der erste Block von Zugaben an,Herz aus Stahl,Swords in the
Wind,Master of the Wind und Courage (sehr geil,leider wurden die fast alle
nicht komplett gespielt) (Master Of The Wind wurde komplett gespielt - Anm.d.Webm)) und das Publikum war einfach
scheisse,wahrscheinlich
kannten die meisten den Text nich und ich war circa einer der 20 von 2000
die
nen Feuerzeug zu Courage hatten...
Später kam das "Highlight" des Abends, er wurde von Joey wie folgt
angekündigt: " There is a good friend in the Backstage ,he came to drink
some
beer...fuck some girls... STEPHAN RAAB"
Naja dann kam der Raab aufeinmal...
Die haben was gelabert und dann fing der Raab an mit "Gebt das Hanf frei"
,ich hab schon gedacht "Ohh nein,der verdirbt wahrscheinlich alles",aber es
war
gar nich mal so schlecht,die Begleitung von Manowar,war sehr geil und die
Stimmung war super... dann fing der noch mit na Gitarre an, und ich hab mir
gedacht: "oh ne,bitte alles ausser ein beschissenes Raabigramm oder so" ,auf
jeden Fall hat er nich was eigenes gemacht,sondern die Überleitung zu
Warriors
of the World, zu guter letzt hat Joey ihm noch gezeigt,wie Manowar Bier
trinkt
( Joey hat ne 0,5 Dose aufgemacht und die mit ausgestreckten Arm geext,ok er
hat nen bissl geschlabbert ;) ),aber Stefan Raab hat dann gesacht: "I show u
how to drink beer with the Cologne Touch" ,er ging zum Rand und holte nen
Fass (Frühkölsch???) und hat es auf die gleiche Weise getrunken,wie Joey die
Dose :) Nachher wurde dann das Fass netterweise ins Publikum geworfen und
ich
hab erst dann gemerkt,wie durstig ich bin.
Auf jeden fall ging dann Raab und die Show ging weiter...(vielleicht kam man
es ja am Montag bei TvTotal sehn).
Dann kamen die letzten 4 Zugaben,sie wurden genial gespielt
Outlaw
Power
House of Death (sehr sehr sehr geil)
und Black wind fire and Steel (auch sehr gut)
Meiner Meinung nach war das ein super Konzert seitens Manowar:
1. Sie haben sauber gespielt und ich hab alles klar gehört(das lag
wahrscheinlich auch teilweise an meinen teuren Ohrstöppseln,die nur bestimmt
Frequenzen filtern)
2. Joey war sehr gut drauf,er hat viele Witz gemacht und manchmal auch
Deutsch geredet "In Cologne are the bests girls etc... Mein schwanz ist
schon hart " ,er hat auch öfters gesagt "ich bin geil" und hat sich selbst
kaputtgelacht :),dann hat er 5 Dinge aufgezählt und bei der 4 hat ,er
nochmal nachgezählt (eins...zwei...drei...vier) ,dass sah irgendwie "süß" aus.
Obwohl Manowar so geil war ,war das klare Manko das Publikum,größtenteils
war es ziemlich langweilig und ich hab mich des öfteren gefragt,ob ich
wirklich der einzige bin,der mitsingt...
Zwar war es am Anfang sehr hart mit dem Schubsen usw. ,aber das hat mir
besser gefallen,als am Ende,als da hinten nix mehr los war.Andererseits muss
ich
aber auch sagen,dass die meisten Metaller sehr cool waren und wir der
öfteren
mit ihnen gelacht haben,ausserdem ist es ein super Gefühl mit jemanden in
den Armen liegend zu singen " SAY I BELIIIIIIEEEEEEVVVVVVE" dem man vorher
noch
mit dem Ellebogen ins Gesicht gehauen hat ;D
Für mich war es auf jeden Fall ein super Erlebnis und es hätte besser fast
nicht mehr sein können,und beim nächsten Konzert in Köln (Sie haben
(natürlich
wieder)gesacht " We will return") werd ich bestimmt dabei sein :)
Vmessler
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