07. Dezember, 2002 - Forum - Bamberg, Deutschland


Es war das geilste Konzert das ich in den letzten Jahren gesehen hatte. Schon vor 8 Wochen habe ich für meine Schwester und mich die Karten besorgt. Zum Grlück! Sonst wären wir vor einer ausverkauften Halle gestanden. MANOWAR hat uns schon immer begeistert. Vor allem Joey De Maio. Ein Traum von einem Mann - ein Traum! Natürlich kämpfte ich mich irgendwann in die erste Reihe vor. Und dann - Das größte Erlebnis an diesm Abend : JOEY DE MAIO hatte mich auf die Bühne holen lassen. Was in dieser Stunde in mir vorgeganen ist kann ich gar nicht in Worte fassen. Einfach geil! geil! geil! Leider hat mich dann irgendwann der Mut verlassen und ich sah zu das ich wieder auf die mir eher vertrautere Seite der Bühne kam. Dafür könnte ich mich heute in den A.... beißen.

Ich glaub den Rest dieses Abends habe ich nur noch in Trance erlebt.

Anja aus Amberg



Es ist knapp halb zwölf am morgen. Immer noch hab ich die Bilder von den beiden DVDs im Hinterkopf und freue mich auf ein grandioses ManOwaR Konzert, in der Hoffnung, dass es in Bamberg genauso geil wird, wie ich es erwarte.

Zu dritt fahren wir also nach Bamberg und finden auf anhieb das "Forum". Gegen halb sechs stehen wir auf dem Parkplatz. Es ist a****kalt ;O) Also gehen wir erstmal neben an ins Play-Off und wärmen uns dort bei nem Bierchen auf. Nicht nur, dass der Laden gerammelt voll ist, nein...

...als wir so ungefähr nach ner Stunde mal ausm Fenster schauten, trauten wir unseren Augen nicht; die Warteschlange war trotz der Affenkälte in die Länge explodiert. Da standen ganze Legionen von Fans in der Kälte, wartend auf den Einlass - normalerweise müsste man meinen, dass man in so einem Moment einfach nur fluchen möchten, aber nein, im gegenteil - ich dachte mir nur: "Geil"

Es kommt also nicht von ungefähr, zu singen "You wait in the rain, you wait in the snow (...)". Die Vorfreude stieg durch soviele das-Sauwetter-aushaltende-Fans auch nur noch an. Daran merkt man, dass nicht irgendwer, sondern die Könige des Heavy Metal erwartet werden.

Dann der Einlass... naja, dass man die Konzertkarte zweimal vorzeigen musste ist aufgrund der getrennten Aufgänge zu den Steh- bzw. Sitzplätzen verständlich, dennoch schien es einige zu stören - egal. Hauptsache erstmal rein in die Halle.

Drinnen sah es aus, wie bei uns in Kassel in der Eissporthalle. Vielleicht sogar ein wenig kleiner. Da allerdings keinerlei Flüssigkeitssupport drinnen geleistet wurd, gingen wir erstmal wieder raus. Die Vorband wollten wir uns sowieso nicht anschauen - lieber die Energien für den Auftritt der Kings Of Metal bündeln ;O)))

Nun war es endlich soweit, die Vorband verstummte und der Auftritt der Könige stand nun unmittelbar bevor. Wir betraten erneut das Halleninnere und nahmen eine einigermaßen akzeptable Position im vorderen linken Drittel ein, was übrigens ohne Gedränge möglich war. Metalfans sind eben doch die besseren Menschen ;O)))

Besänftigt von seichter und esoterisch anmutender Hintergrundmusik fiel uns das (relativ kurze) Warten nicht allzu schwer. Schonmal vorsichtshalber die Ohrenstöpsel reingefriemelt, dann konnte es losgehen.

Endlich vernahmen meine geschützten Ohren die Ankündigung der Könige, und wir wußten dass es gleich mit "Manowar" zur Sache gehen würde.

Die Könige stürzten auf die Bühne, und es war genau wie erwartet.

Nur eines schien nicht zu stimmen... doch was nur... Ah, genau - den Ohrenschutz rausgenommen und schon war alles perfekt, denn der geile ass-kickende Sound konnte nun ungehindert in mein Hirn wandern und sich dort austoben, haha - wie GEIL !!!

So laut, wie vermutet war das Konzert dann also doch nicht, was aber meines Erachtens gut war, schließlich höre ich lieber unverfälschten Sound als dumpfes abgedämpften Sound. Und die Soundqualität war tatsächlich saugut.

Vor allem die Drums und die tiefern Töne der Bassgitarre waren verdammt geil. Die ganze Halle schien zu wackeln, wenn King Scott alles aus seinem Set von Tieftonwaffen herausholte.

Es war ohne zu übertreiben atemberaubend, die Könige mit einer derartigen Hingabe spielen bzw. singen zu sehen.

Einzig und allein ein (Groß-) Teil den Publikums ging mir verdammt nochmal aufn S... äh... Keks !

Hatte eigentlich damit gerechnet, dass gerade vorne der Teufel los wäre, aber nö... im Gegenteil. OK, vielleicht waren viele einfach nur KO vom ständigen mitgröhlen, aber sogar in der ersten Reihe standen einige mit verschränkten Armen geradezu wie mumifiziert da. Sowas drückt dann schonmal die Stimmung und dann denk ich mir nur "Whimps and Posers, leave the Hall!".

Aber was soll´s. Jeder darf ja ein Konzert auf seine Art und Weise genießen, und wir hatten schließlich auch so unseren Spaß, wenn auch nicht durchweg so sehr, wie bei den Songs "Hail And Kill" oder "Black Wind, Fire And Steel", die zwar erst später gespielt wurden, aber bei denen die Menge dann doch mal gänzlich abging wie man es von wahren Metallern erwarten könnte (ich merk schon, wie ich mich hier unbeliebt mache ;O). Es spricht jedenfalls nur für die Kings, dass sie sich davon nicht beeindrucken ließen, sondern mit solcher Energie und Überzeugung einen HAMMERgeilen Auftritt hinlegten.

Zu den gespielten Liedern... naja, die krieg´ ich eh nicht mehr alle auf die Reihe, geschweige denn in der richtigen Reihenfolge, jedoch fand ich die Stimmung bei den folgenden am besten:

- Manowar
- Kings Of Metal
- Hail And Kill
- Black Wind, Fire And Steel
- House Of Death


Insgesamt ging der Auftritt fast zwei Stunden lang, was zwar fast ein wenig kurz, aber aufgrund einer großartigen Hingabe mit der die Kings Of Metal auftraten durchaus OK war. Obwohl ich naqtürlich gern noch n paar Hymnen gehört hätte ;O) Jetzt iss mir auch klar, warum Joey am Schluss die Saiten seiner Gitarre zerreisst - damit dann endgültig keine Zugabe mehr möglich ist ;O)))

Vielleicht werde ich doch noch in den finanziell sauren Apfel beißen, um so ein verdammt geiles Gig mal mit einem insgesamt temperamentvolleren Publikum zu erleben. Will zwar jetzt keinem der auch da wahr zu nahe treten, aber alles in allem war´s dann doch zu träge, fand ich.

Wenn jemanden nen Tip hat, wo´s auf alle Fälle gut abgehen wird, wär´s klasse, wenn Ihr mir an metal.warrior@tiscali.de mailen könntet.

Alles in allem fällt meine Wertung für das Konzert wie folgt aus:

- Auftritt der Kings:
Geil, mit sichtlichem Spaß am Auftritt, jedoch mit meiner Ansicht nach, an einigen Stellen, nicht so gelungenen Klangeffekten beim Gesang, welche zum Glück nur selten zum Einsatz kamen (Eric´s Stimme ist unverfälscht viel besser !)

- Stimmung:
Ruhig, fast zu ruhig ;O) Aber saufriedlich, was eindeutig positiv war, kein Gedränge und sowohl von der Temperatur, als auch von der (relativ rauchfreien) Luft her noch recht angenehm.

- Dauer:
Zu kurz ;O))) Naja, mit fast zwei Stunden schon OK, wobei darin allerdings auch die Unterbrechungen mit eingerechnet sind.

- Songwahl:
Tja, da ich sowieso jede Hymne geradezu liebe, ist die einzige Kritik an der Songauswahl, dass die Kings ruhig mehr Songs hätten spielen können ;O)

- Preis:
OK, knapp 35 Euro für die Karten... ob das zu viel ist, darüber kann man ja streiten. Doch in Anbetracht der Bühnen- und Soundtechnik und der Mühe, die sich das Team um ManoWaR und die Kings selbst geben, will ich nicht klagen. Im Gegenteil, mich freut´s umso mehr, NUR knappe 35 Euro zahlen zu müssen um die Kings Of Metal zu sehn, wenn ich weiß, dass andere um einiges mehr zahlen müssen, um z.B. Korn oder gar Madonna zu sehn (was sowieso bei mir auf Unverständnis stößt, hehe ;O)

- Örtlichkeit:
Zuerst kam mir die Halle wirklich sehr klein vor, aber wie sich rausstellte sollte die wohl ausverkaufte Halle doch groß genug für uns alle sein. Find´s selbst nur blöd, dass ein Unterschied zwischen Sitz- und Stehplätzen gemacht wurde, denn die Stehplatzkarten waren verflucht schnell ausverkauft (oh Wunder ;O). Aber wahrscheinlich hat´s insgesamt doch mehr Vorteile, wenn ne Konzerthalle auch Sitzplätze bietet. Ich selbst bin froh noch ne Stehplatzkarte bekommen zu haben, und dass sogar zu nem etwas günstigerem Preis, als für nen Sitzplatz. Das Drumherum, also feste und flüssige Verpflegung, war schon OK, was mir allerdings auch nit soooo wichtig war. Die Getränkepreise waren zumindest normal für n Konzert. Also keine übermäßige Abzocke, wie bei so manch anderen Konzerten.

- INSGESAMT:
Total GEIL, will das am liebsten sofort nochmal (in ner anderen Stadt, hehe ;O) erleben. Hauptsache GEILEN, LAUTEN und vor allem ECHTEN Metal, und das wurde definitiv geboten, muhaHAHA ;O)))

Also, allen die eines der kommenden Tourkonzerte noch vor sich haben viel Spaß, und steht verdammt nochmal nit nur rum, sondern feiert die Kings und den ECHTEN Metal wie´s sich gehört ! ;O)

Ein HAIL an Euch alle !

HAIL AND KILL !!!

- Euer Michael alias The_Elder

P.S.: Bei allen die in Bamberg dabei waren und nicht mit verschränkten Armen in der ersten Reihe standen möchte ich mich für die düstere Pauschalisierung entschuldigen und danken, dass sie mitgefeiert haben ! Es waren schließlich nicht alle so lahm und träge, wie von mir geschildert.




Manowar Konzert im Forum in Bamberg am 7.12.02

Nach einer Woche Aufregung und eines dauerhaften Manowar-Hörens war es endlich soweit. Um 16.00 Uhr stand ich vor der Halle, Hunderte von Fans warteten schon vor den Toren. Aber Kartenstand war natürlich noch geschlossen. Nach ein einhalb Stunden des hoffnungsvollen Wartens(Grüße an die Fans vorm Kartenstand) hielt ich sie endlich in der Hand, die Karte zur Hell of Steel. Vor dem Eingang der Halle warteten inzwischen 1500-2000 singende Fans, neben mir übergab sich dann noch einer der vor dem Kartenstand wartenden Fans. Natürlich musste es so kommen das sich die Massen in Bewegung setzten und ich direkt hindurch geschoben wurde(JUHU!!!L). Als dann noch die Securties verlangten vier Reihen zu bilden war der Höhepunkt erreicht(2000 angetrunkene zum größten Teil total dichte Metalfans oh ja), als sich die Tore endlich öffneten gab es kein halten mehr, schnell noch zum Merchandise-Stand das Tour-shirt holen und dann so schnell wie möglich in den Innenraum. JUHU geschafft , schnauf voller Stolz an der Guarding-Rail (direkt vor den Boxen) lehnend. Nach einer erneuten Wartezeit war es soweit Bludgeon lieferten für meinen Geschmack eine super Show.(Kumpels von mir waren da anderer Meinung).Nach der kurzen Umbaupause und ein paar Bier war es soweit, das Licht ging aus und es folgte die legendäre Ansprache „Ladies and Gentlemen fromm the United States of America............“.Es folgte natürlich ManOwaR. Bei KILL WITH POWER deutete Eric auf mich und ballte die Faust und alle schrieen „DIE DIE“ und das nicht genug am Ende des Songs rannte er vorbei und gab mir die Hand(What a fucking great feeling). Die oft zitierte Lautstärke war verhältnismäßig zum Abstand der Boxen ( 3-4m grins...) in Ordnung. Die Akustikversionen und die Einfahrt unserer Warriors auf ihren Harleys(Benzingeruch lag in der Luft), aber auch Lieder wie KINGS OF METAL und I BELIEVE waren die Höhepunkte der Show und natürlich nicht zu vergessen JOEY`S DEUTSCHSTUNDE, dachte ich bis zum Ende des Konzerts.

Nach „The Crown and the Ring“ noch zum Bierstand (das letzte Bier JUHU!!!). Dort traf ich noch ein paar Kumpels (Grüße an Ferdi ,Willi, Kat, und ........), die Aftershowpässe hatten , bekam zwar keinen durfte aber trotzdem mit(Dank an Willi und Jan Freitag). Nach 15 Minuten des freudigen Wartens auf die Kings kamen schlechte Nachrichten Manowar ist schon fort. Deprimiert holte ich mir noch Autogramme von Bludgeon (super nette Leute)als plötzlich, ja er war es der Gott des Metal, Joey auf uns zu kam uns die Hand schüttelte und einen kleinen Smalltalk mit uns hielt, unser T-Shirt unterschrieb(GEIL GEIL GEIL!!!!!!!!!)(Bei mir noch mit den Worten „HAIL AND KILL“). Danach verließ er mit einem Girl im Arm die Halle. Doch da ja noch ein Metalking Eric Adams doch oh nein ein zweiter Ausgang und davor noch ein Security, was nun schnell raus um die Halle zu den Tourbussen doch nein, Securities die auch noch der Meinung waren das Manowar Scheiße sei(Ich hasse Securities, muskelbepackte Blödmänner, sorry nicht alle aber vom BOS die meisten ) , ok kein durchkommen, nun gut ein letzter Blick auf den Bus... Ein super Tag mit einigen Tiefen aber vielen Höhen nahm sein Ende ....

Ich muss sagen ManOwaR live zusehen ist das Nonplusultra für jeden Metalwarrior, also Leute war ihr schon bei den Kings, nein aber los Karten kaufen

HAIL and KILL

Kay



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