13. Dezember, 2002 - Sporthalle - Böblingen, Deutschland

Alle Bilder (C) Marjo Verdooren. Jegliches Kopieren ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt.




Hail Brothers and Sisters of true fucking goddamn bloody heavy Metal.

Nach meinem Review auf der Schweizer offiziellen Seite zum Battle in Pratteln, will ich euch auch hier an meinen Eindrücken in Böblingen teilhaben lassen.

It was my 44 th year on a cold winters day as i drive to the entchanted Böblingen. Nach vielen Zweifeln, wer denn die Strassen besser ausschildern kann, die Böblinger oder die Basler, kamen Brother Cadrach und ich nach zahlreichen Ehrenrunden durch den Stuttgarter Raum endlich bei der Sporthalle in Böblingen an. Nach dem Kauf des obligatorischen Shirts ging es in die Halle. Anja hatte schon Plätze an der Bühne belegt und so begann die lange Zeit des Wartens. Mir fiel auf, daß sich die Fans hier in Deutschland lieber mit Alk auf die Show vorbereiteten, dementsprechend liefen auch diverse Gestalten durch die Gegend. Überraschend früh begannen Bludgeon mit ihrer Show. Die Hoffnung, sie hätten sich in den vier Wochen seit Pratteln verbessert, schwand von Stück zu Stück. Vielleicht mag ich diese Art von Metal auch nicht und sie waren in ihrer Sparte gar nicht mal so übel. Wer weiss.

Dann war es soweit. LADIES AND GENTLEMEN, from the United States of America.....ALL HAIL. Der legendäre Eröffnungssong fegte durch die Reihen. Leider begann nun der alkoholisierte Gemeinzustand der Massen eine gewisse Selbständigkeit zu entwickeln. Ich habe schon viel erlebt, aber so ein Gedränge und Geschiebe noch nie. Um mich herum entsetzte Gesichter in der Masse untergehender Personen. Ich wundere mich sehr, daß (meiner Kenntnis nach) niemand zu Schaden kam. 2 bis 3 Leute pro Minute wurden bestimmt über die Reling gehievt.

Die Show der Kings ließ aber alle Widrigkeiten hinter sich. Wer meinte, daß die Kings nach drei Viertel der Tour erste Auflösungserscheinungen zeigt, hatte sich gewaltig geschnitten. Lebhafter den je präsentierten sie sich auf der Bühne. Joey mit dem berühmt-coolen Blick eines Eiswürfels. Eric mit einer Kraft in der Stimme, die dir den Atem raubt. Scott mit der Brachialgewalt einer Kampfmaschine und ein virtuoser Karl, der eins zu sein schien, mit seiner Gitarre. Perfektes Timing und die für Manowar so wichtige Nähe zu den Fans liessen das Konzert zu einem unbeschreiblichen, unvergesslichen Erlebnis werden.

Ich persönlich hätte die Balladen gerne komplett gehört, aber auch das dargebotene Medley hatte seinen Reiz. Mit meinen erstmalig "live" erlebten Songs "I Believe" und "Herz aus Stahl" wurde ich mehr als entschädigt. Auch die Harley Show beeindruckte mich mächtig, obwohl es etwas eng war auf der Bühne. Joeys Deutschkenntnisse werden immer besser, irgendwann kann er sich im Supermarkt nebenan selber eine Dose Becks kaufen.*ggg*

Die rappelvolle Halle und der ständige Drang, sein Leben verteidigen zu müssen, sorgte leider für einen nicht zu unterschätzenden Flüssigkeitsverlust, der auch nach Ende des Konzerts nicht beseitigt werden konnte, weil die Getränkstände sofort dicht belagert waren. Also blieb nur der Weg zum Auto, wo die Mineralwasserflaschen warteten. Hätte mir Anja nichts von ihrer Cola, die sie Frontstage ergattert hatte abgegeben, hätte ich wohl schon früher aufgegeben. Anja, Sister in Metal, vielen Dank dafür.

Und so traten wir schweren Herzens wieder den Heimweg an. Müde, abgekämpft, hungrig, aber mit einem Gefühl im Herzen, das hoffentlich noch lange anhält.

euer Windmaster



Hail, Brothers, ich werde hier mal meinen Bericht über das Konzert am 13 12. in Böblingen loswerden:

Ich war bereits um 17:00 Uhr (20:00 Uhr war Beginn) an der Halle. Wider Erwarten standen erst an die 50 Fans vor dem Eingang. .. Allerdings wurden es mit gewaltiger Geschwindigkeit mehr und bereits eine halbe Stunde vor Einlass waren an die 2000 Fans vor der Halle. So machten die Sicherheitsverantwortlichen die Pforten bereits eine halbe Stunde früher als geplant auf. Ich gab meine Klamotten an der Garderobe ab und raste (immer noch an der Spitze der sich bewegenden Masse) zum Eingang. Die Halle was doch einiges grösser als ich gedacht hatte. Ich schaffte es letztendlich, einen Platz in der 1. Reihe Mitte zu ergattern. Nach eineinhalb Stunden Wartezeit kam ein Veranstaltungsverantwortlicher auf die Bühne, der die Crowd daraufhinwies, dass Lautstärken dieser Art Gehörprobleme verursachen konnten. Bevor er noch empfehlen konnte, Ohrenstöpsel an der Kasse zu kaufen, wurde er von der Bühne geboot.

Die Vorband "Bludgeon" kam auf die Bühne. Ihre Aufgabe, die Fans anzuheizen, finde ich, haben die Death Metaller sehr gut gemacht, auch wenn die Masse nur eines wollte: Manowar. Nach 20 Minuten ging das Licht wieder an und die Bühne wurde eine weitere halbe Stunde umgebaut. Die 7500 Menschen, die sich ihren Platz in der Halle gesucht hatten, kamen in Bewegung. Man wurde vorne so gegen die Absperrung gedrückt, dass teilweise das Atmen schwer fiel.

Doch es lohnte, nach 35 Minuten und zahllosen "Manowar", Und "Hail & Kill" Rufen gingen endlich die Lichter aus und die Einleitungsmusik ertönte. Als die gewaltige Stimme "of Richard Wagner"(?!?) (Es handelte sich dabei um die Stimme von Orson Welles - Anm. d. Webm.) Manowar rief, ließ der Bass die ganze Halle vibrieren.

Dann stürmten die Kings auf die Bühne und heizten sofort los. Die Fans gingen vom ersten Augenblick bis zum letzten Atemzug mit. Das einzige Unangenehme war der gewaltige Druck, mit dem man gegen das Gitter gepresst wurde. Die Security hievte einen nach dem anderen, der es nicht mehr schaffte nach vorne raus und führte ihn aus der Halle (Schönen Gruß, Steffi, du metallerner Zwerg...;-)). Die ersten 10 Songs, darunter "Warriors of the World","Kings of Metal", "Dawn of the Battle" und "Kill with Power" wurden auf einmal gehämmert und auch der Rest des 3 Stunden Auftritts war bombastisch...Und auch sehr unterhaltsam. Gesangsstunden für das Publikum mit Eric, Deutschkurse mit Joey und der (unvermeidliche) Sting of the Bumblebee. Es folgten ein Balladen-Medley, Klassiker wie "Hail & Kill" oder "Sign of the Hammer", und ein Speed-Part, in dem alle schnellen Reisser wie "House of death", "The Power" und "Call to Arms". Schliesslich wurde Joey mal wieder sein Lob an "Doitschlänt", und dass Böblingen "the Best fucking Crowd on the whole fuckin tour" los. Und das die 7500 Fans den momentanen Tour Record halten. Schliesslich rief Joey Thorsten vom "Metal-Hammer" an, der an diesem Tag Geburtstag hatte und die gesamte Crowd sang Happy Bithday.

Letztendlich machte man den Abschluss mit "Black Wind, Fire & Steel" und einer Lasershow zu "Laments of the Kings".

Wenn man das gesehen hat, kann man in Valhalla eingehen.

Fuck the World,

HAIL & KILL!!!

Christian



servus
grüsse in die schweiz
ich war gestern beim MANOWAR konzert in böblingen(13.12) und kann euch echt nur sagen, dass diese band absolut das Maximum an Heavy Metal bietet. Obwohl ich schon ein paar Bier intus hatte war ich natürlich gespannt wie und was die Kings spielen würden, denn es war mein erstes MANOWAR konzert überhaupt. Ich war schon 3h vor beginn mit meinem kumpel vor der halle, was sich jedoch als sinnlos herausstellte, da es arschkalt war und erst 30min vor einlass langsam mal ein paar leute kamen. Man muss sich also nicht so einen stress geben, vor allem bei dieser kälte nicht.

Die Lieder waren wie gewohnt, die Klassiker z.B. Manowar. Kings Of Metal, Sign Of The Hammer, Number 1, Herz aus Stahl(nur die erste Strophe), WOTWU und.... Eine standpauke, wie geil sie doch deutschland fänden gab es natürlich wie immer auch. Ich konnte mir glücklicherweise einen Platz, direkt hinter der ersten Reihe besorgen, jedoch war das gedränge der 7500 brothers teilweise so extrem stark, dass man das gefühl hatte man würde zerquetscht werden. Die Konsequenz zog ich daraus indem ich mir 2 leute schnappte die mich zum HEADBANGEN über die köpfe trugen. Natürlich wurde ich von den Securities, die solche aktionen gar nicht gerne sehen am rand wieder in die menge begleitet. Unbeeindruckt wiederholte ich diese Spiel mit dem Headbangen sooft, bis ich einmal extrem unsanft mit dem rücken auf dem boden aufschlug. ich hatte das gefühl einer Querschnitzlähmung aber das grossartige Publikum hat mir sofort wieder auf die beine geholfen.

Die lautstärke war sehr hoch, sodass ich mich stark über die leute wunderte, die keinen gehörschutz trugen.

1.Stimmung: Von den ungefär 7500 Fans waren überraschenderweise fast 1500 Sitzplätze vergeben(ja!! ich wiederhole nochmal: S I T Z P L Ä T Z E!?!?!) Bei einem Manowar Konzert eigentlich unvorstellbar, oder? Egal, den Leuten hat es sicherlich auch gefallen(obwohl ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen kann). Die Stimmung war jedoch bei der Vorband(Bludgeon oder so!) nicht gerade gut, denn jeder hat auf die KINGS gewartet. Auch ich wollte mir den Black/Death Metal nicht anhören und hab rechtzeitig die Konsequenz gezogen, indem ich mir die Stöpsel reingehauen hab. Die Schlimmste Zeit war nach der Vorband während des Umbaus, denn zu diesem Zeitpunkt war das Gedränge teilweise so extrem, dass kleiner Gruppen(bis 15 Leute) unter der Quetscherei zusammenbrachen und umgefallen sind. Sehr positiv bewerte ich jedoch das Verhalten der Brothers, die einem sofort wieder aufgeholfen haben. Da ich auch ziemlich weit an der Absperrung vorne war, hab ich auch ein paar Ohnmächtig gewordene bemerkt, die dem Druck der Menge nicht standhalten konnten. Diese wurden dann von den Securities nach außen gebracht.

Besonders beim Lied "Manowar" am Anfang war die Stimmung Hammergeil, denn darauf hatten ja alle gewartet. "ladies and gentleman: from the united states of america -MANOWAR!!". Das Publikum hat gekocht und alle waren zufrieden. Danach bin ich aber weiter nach hinten gedrängt worden, sodass ich mir mit HEADBANGEN wieder einen Platz in den Vorderen Reihen verschafft habe. Fazit:ARSCHGEILES PUBLIKUM

2.Auftritt: MANOWAR haben eine sagenhafte show geboten. An die Songs kann ich mich nur noch brüchig erinnern. Ich weiss auf jeden Fall, dass bei Kings Of Metal und WOTWU das Publikum gebrodelt hat. Die Trackliste war dieselbe wie bei den anderen Auftritten in Deutschland, ihr könnt sie ja in den anderen Reviews nachlesen. Der grandiose Intro mit den Harleys bei Outlaw fand natürlich auch statt, ebenso wie die Deutschstunde mit der geilen Schnecke. Sonst war eigentlich alles wie bei den anderen auftritten auch: Lobeshymnen an Böblingen und Deutschland,by Joey: "You are the fucking best people in the world"....ect...ect.....ect...ect...ect! Ihr wisst ja schon! Zusätzlich wurde noch "Happy Birthday" für ein Typ vom "Nuclear Blast" von Manowar mit dem Publikum gesungen (Eigentlich handelte es sich um einen Journalist von Metal Hammer - Anm. d. Webm). Das war warscheinlich das einzigste was es von den anderen Deutschlandauftritten unterschieden hat. 3.Preise: Eigentlich schon ziemlich teuer, aber hey, MANOWAR - Also was soll´s. Das ist es mir auf jeden Fall wert! Beschissen fand ich die T-Shirtpreise die teilweise echt unverschämze 25? gekostet haben. Aber auch das wurde schnell vergessen! Ich hab mir auf jeden Fall eines gekauft.

Das war´s. Etwas detailierter - genauso wie die anderen Reviews. OTHER BANDS PLAY - MANOWAR KILL (ich glaube dieser sprechchor hat sie noch zu einer Zugabe bewegt)

Fazit: das geilste konzert, dass ich diese jahr miterleben durfte - sofort nochmal!

P.S. Schade fand ich, dass Fighting The World und Return Of The Warlord nicht gespielt wurden.

Dominik



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